Wildkatze

Jagd auf schwarzen Panther in der Toskana

Nahe der italienischen Stadt Massa Marittima werden immer weniger Wildschweine und Rehe gesichtet – nun scheint die Ursache klar: Ein Panther streift durch die Wälder.

Foto: picture alliance / picture alliance/chromorange

Waldhüter haben nahe der toskanischen Stadt Massa Marittima einen Schwarzen Panther entdeckt. Das Raubtier sei den Förstern in eine Fotofalle getappt, teilten die Forstbehörden mit. Zuvor hatte eine Familie die Behörden alarmiert, dass eine dunkle Wildkatze um ihr Anwesen nahe dem mittelalterlichen Dörfchen Prata streife.

Der Besitzer des Anwesens erzählte der Zeitung "El Tirreno", ihm sei zunächst aufgefallen, dass rund um sein Grundstück in den vergangenen Wochen deutlich weniger Wildschweine und Rehe unterwegs gewesen seien als üblich.

Dann habe er frühmorgens die Wildkatze entdeckt, die zusammengerollt auf dem Ast eines Baumes in seinem Garten schlief. Tage später habe er das Tier erneut gesehen und die Forstbehörden alarmiert, die mit Patrouillen und Kameras anrückte. Nach Angaben von Forstbeamten soll es sich um ein sehr junges Tier handeln. Der Panther soll nun mit Hilfe von Ködern eingefangen werden.

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