Havarie

Drohne musste auf Fukushima-Reaktor notlanden

Auf dem Dach des Reaktors in Fukushima ist eine Mess-Drohne notgelandet. Das Flugzeug war außer Kontrolle geraten.

Foto: AP / AP/DAPD

Eine zur Messung von Radioaktivität über dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima eingesetzte Drohne hat am Freitag eine Notlandung auf dem Dach eines Reaktors machen müssen. Wie der Kraftwerksbetreiber Tepco mitteilte, richtete das außer Kontrolle geratene unbemannte Flugzeug, ein 7,7 Kilogramm schwerer T-Hawk der US-Firma Honeywell, offenbar keinen Schaden an.

Über dem Reaktor 2 sei weder Feuer noch Rauch zu sehen, hieß es. Seit dem schweren Erdbeben im Nordosten Japans und dem anschließenden Tsunami am 11. März ist das Atomkraftwerk weitgehend zerstört.

Es handelte sich um den schwersten Atomunfall seit der Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl von 1986.