Gestürzt war Perez bei dem noch nie zuvor gewagten Versuch, den Siebentausender Latok I von der äußerst schwierig Nordseite her zu besteigen.

Sein Gefährte Alvaro Novellon wurde ebenfalls verletzt, schaffte aber den Abstieg, um Hilfe zu holen. Perez hatte noch Proviant für mehrere Tage bei sich. „Mit genug Essen und Kleidung kann man bis zu sechs oder sieben Tage überleben“, schätzt Kareem.

Bergsteiger aus mindestens drei Ländern flogen ein, um ihren Kameraden zu retten. Am Mittwoch setzte ein pakistanischer Hubschrauber sechs von ihnen an der Flanke des Berges ab. Sie benötigen mindestens zwei Tage, bis sie die Stelle erreichen, an der der Spanier zuletzt gesehen wurde.

Der Berghang ist so steil, dass er sogar mit einem Hubschrauber nicht angeflogen werden kann. Die Retter müssen Perez daher selbst in ein tiefer gelegenes Lager tragen.

AP/cor