Notstand ausgerufen

Ein gewaltiger Sturm hält auf Kalifornien zu

Im Süden der USA wurden wegen eines heranziehenden Sturms 200 Häuser evakuiert. Aufgrund der Wassermassen werden Schlammlawinen befürchtet.

Foto: REUTERS

Ein gewaltiger Sturm zieht auf den Süden Kaliforniens zu. Gouverneur Arnold Schwarzenegger ließ in sechs Bezirken den Notstand ausrufen, berichtete der Sender CNN. Im Bezirk Los Angeles seien bereits mehr als 200 Häuser evakuiert worden. Meteorologen zufolge drohen verheerende Überschwemmungen und Schlammlawinen, da die Böden kaum mehr neues Wasser aufnehmen können.

In der Innenstadt von LA war innerhalb einer Woche ein Drittel der jährlichen Regenmenge niedergegangen. Auch in San Diego räumte die Polizei Dutzende Häuser und Geschäfte. In einem Obdachlosenlager in Riverside gab es drei Leichtverletzte, als eine Flutwelle über das Gelände rollte und etwa 50 Menschen ihrer Habseligkeiten beraubte.

Kalifornien ist derzeit leidgeprüft: In den vergangenen Tagen hat es anhaltend geregnet, Überschwemmungen waren die Folge. Auch der neue Sturm wird massenhaft Regen bringen, befürchteten Meteorologen. Bis zu acht Stunden könne er über der Region wüten.

Der Wetterexperte Stuart Seto sagte der Zeitung „Los Angeles Times“: „Dieses Unwetter ist sehr dynamisch und intensiv.“ Es könnten sich auch Tornados entwickeln, sobald der Sturm das Festland erreicht habe. Bill Patzert vom nationalen US-Wetteramt sagte, der Sturm sei definitiv schlimmer als die Unwetter der vergangenen Tage, er sei das „Hauptereignis“.

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