In der Emnid-Erhebung im Auftrag der Zeitung „Bild am Sonntag“ sprachen sich 69 Prozent für eine einheitliche Feiertagsregelung aus. Nur 29 Prozent waren demnach für die Beibehaltung der bisherigen je nach Bundesland unterschiedlichen Praxis.

Diese hat zur Folge, dass zum Beispiel Fronleichnam am vergangenen Donnerstag in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie einigen Gegenden Sachsens und Thüringen arbeitsfrei war, während in den übrigen Bundesländern und Stadtstaaten der 11. Juni ein normaler Werktag war.

Der Anteil derer, die sich für bundeseinheitliche Feiertage ausspricht, liegt in Westdeutschland mit 72 Prozent deutlich höher als in Ostdeutschland, wo nur 58 Prozent dafür sind, wie die Zeitung weiter schrieb. Auch sind mehr Frauen (72 Prozent) für eine Vereinheitlichung als Männer (66 Prozent).

AP/omi