Gut zwei Wochen nach dem Angriff seiner Tiger ist der bei einer Zirkus-Show in Hamburg schwer verletzte Dompteur aus dem künstlichen Koma erwacht. Der 28-Jährige habe an Heiligabend seine Augen geöffnet und auf seinen Namen reagiert, berichtete Zirkusdirektor Stefan Pagels der „Bild“-Zeitung.

Nach wenigen Minuten sei der Dompteur wieder eingeschlafen. Nun solle der Patient schrittweise aus dem Koma geholt werden.

Der Dompteur aus Augsburg war am 8. Dezember vor 150 bis 200 Gästen bei einer Dinner-Show auf dem Gelände des Tierparks Hagenbeck gestolpert und von drei Tigern angefallen worden.

Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in einer Klinik, wurde in ein künstliches Koma versetzt und notoperiert. Unter anderem musste ihm auch eine Hand amputiert werden. Drei Tage später war er außer Lebensgefahr.

AP/dpa/kami