Es wird schneien! Und es wird kalt! Sehr kalt! Die ersten Wintertage stehen vor der Tür. Am Wochenende schwanken die Temperaturen noch zwischen fünf und neun Grad, nachts liegen die Temperaturen zwischen fünf und ein Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.
Ab Dienstag dringt von Skandinavien Kaltluft nach Deutschland vor. Die Tagestemperaturen werden sich auf Werte um den Gefrierpunkt einpendeln, nachts gibt es verbreitet Frost. „Die langfristige Tendenz sieht so aus, dass es extrem kalt wird“, sagt Meteorologe Özden Terli von „Wetter.com“ Morgenpost Online.
Auch das Institut für Wetter- und Klimakommunikation bestätigt den Trend. „Wir werden Wetter haben wie sonst im Januar oder Februar“, sagte Institutsleiter Frank Böttcher Morgenpost Online. Demnach muss sich Deutschland auf einen kompletten Wetterumschwung einstellen.
Temperaturen von bis zu minus zehn Grad in der Nacht seien möglich, vielleicht noch weniger, wenn die Wolkendecke aufbricht. Außerdem wird es in Regionen oberhalb von 300 Metern höchstwahrscheinlich schneien. Auch tiefer liegende Regionen werden vermutlich nicht verschont. Der Schnee wird dank der niedrigen Temperaturen vermutlich einige Tage liegenbleiben. Autofahrer sollten deshalb ihren Wagen bereits winterfest machen. Wer mit dem Auto ins Ausland fahren will, sollte sich zudem über eine Winterreifenpflicht in dem jeweiligen Land informieren (z.B. Slowenien ab. 15 November).
Ob der Kälteeinbruch einen harten Winter einläutet, wie ihn Deutschland Anfang 2010 erlebt hat, konnten die Meteorologen jedoch nicht bestätigen. „Dafür ist es noch zu früh“, sagt Böttcher. Auch weiße Weihnachten sind noch nicht vorhersehbar.
dapd/kami



