Das berichtete die "USA Today“. Die junge Schöne hatte für ihren Striptease und zehn Aufnahmen vor der Waffensammlung des Museums 9500 Dollar (6700 Euro) zugesagt bekommen, schrieb die Zeitung.

Hyman, der unter anderem schon hunderte New Yorker nackt in der Halle des Grand Central Bahnhofs abgelichtet hatte, empörte sich anschließend vor dem US-Sender NBC: „Ich mache keine Pornografie, sondern Studien der menschlichen Form“.

Dem 26-jährigen Model droht nun ein Verfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Ihr Anwalt erklärte, von obszönem Verhalten zu sprechen sei schlichtweg lächerlich, weil das ganze Museum voller Akte hänge.

Der Fotograf Zach Hyman, in New York bekannt für seine Aufnahmen nackter Models in der U-Bahn, ließ sich für das Shooting nach eigenen Angaben von den Kunstwerken im Metropolitan Museum inspirieren.

Ein kanadischer Tourist, der die Szene zufällig beobachtete, sagte der „New York Post“, er sei überrascht gewesen, dass kaum jemand dem Nacktmodell Beachtung schenkte. Ein Museumswärter alarmierte dennoch die Polizei, weil „auch Kinder im Saal“ waren.

AP/ddp/cor