Ex-Fußball-Manager Rudi Assauer hat die Trennung von „Tatort“-Kommissarin Simone Thomalla bestätigt: „Ja, es ist Feierabend“, zitiert ihn die „Bild“-Zeitung. Auf die gemeinsamen acht Jahre Beziehung mit der Schauspielerin blickt der 64-Jährige ohne Bitterkeit zurück. „Wir hatten eine tolle Zeit miteinander, und ich bereue absolut nicht, dass wir zusammen waren“, sagte er.

Zum Grund der Trennung wird Assauer zitiert: „Zuletzt hat es einfach nicht mehr gepasst. Da war die Trennung das Beste. Mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.“ Nach „Bild“-Informationen zieht die 43 Jahre alte Thomalla gerade aus dem gemeinsamen Haus in Gelsenkirchen aus. Am Montag habe sie noch einmal einige persönliche Gegenstände aus der Villa abgeholt.

Der frühere Manager des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und die Schauspielerin hatten sich vor acht Jahren bei einem Klitschko- Boxkampf kennen und lieben gelernt. Als streitbares Paar populär wurden sie durch gemeinsame Werbespots der Sauerländer Brauerei „Veltins“, in dem sich Assauer als Macho und Thomalla als selbstbewusster Gegenpart präsentieren. Für einen der insgesamt vier seit 2003 gedrehten Spots wurden Assauer und Thomalla mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.


Um Assauer war es seit seinem Ausscheiden als Schalke-Manager im Mai 2006 ruhiger geworden. Thomalla erntet hingegen vor allem mit ihrer Rolle als neue Leipziger „Tatort“-Kommissarin enorme Aufmerksamkeit. Am vergangenen Sonntag landete sie mit „Schwarzer Peter“ einen absoluten Quotenerfolg. 8,7 Millionen Zuschauer verfolgten den Krimi.

Die Zusammenarbeit zwischen Assauer und Veltins wird aber fortgesetzt. Derzeit hält sich der 64-Jährige zu Werbeaufnahmen in den USA auf, wo ein neuer TV-Spot gedreht wird, der im März präsentiert werden soll. Der Vertrag mit Thomalla war dagegen bereits zum Ende vergangenen Jahres ausgelaufen und wurde in gegenseitigem Einvernehmen nicht verlängert.


„Ein Spot mit dem Paar ist im vergangenen Oktober zum letzten Mal gesendet worden. Wir hatten schon im vorigen Herbst eine Auffrischung der Dramaturgie und Modifizierung der Spots beschlossen. Nach fünf Jahren wollten wir etwas Neues machen“, sagte Veltins- Unternehmenssprecher Ulrich Biene.

Von der Trennung des Paares habe man auch erst jetzt aus den Medien erfahren. „Wir sind von den Schlagzeilen überrascht, davon unternehmerisch aber unberührt.“

dpa