+++ Live-Ticker +++

Dramatischer Kurseinbruch an Tokioter Aktienmarkt

Steigende Opferzahlen, Reaktorschäden, Kursverluste: Immer wieder kommen Schreckensnachrichten aus Japan. Verfolgen Sie die Entwicklungen im Live-Ticker.

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Nach erneuter Explosion im Kernkraftwerk Fukushima warnen die japanischen Behörden vor erhöhter Strahlenbelastung und erhöhen den Evakuierungsradius.

Video: Reuters
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5.39 Uhr: Angesichts der Warnungen vor der Strahlenbelastung rund um das Kraftwerk Fukushima kommt es in Tokio zu Panikkäufen. Einige Einwohner decken sich mit Lebensmitteln und anderen Vorräten ein.

5.30 Uhr: Das Einsatzteam des Technischen Hilfswerks (THW) beendet seinen Einsatz in Japan. Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chancen mehr, dass es in den Katastrophengebieten noch Überlebende gibt, sagt Teamleiter Ulf Langemeier.

4.59 Uhr: Die japanische Regierung macht Spekulanten für die starken Kursbewegungen verantwortlich. Der Nikkei-Index hat inzwischen Verluste von zwölf Prozent zu verzeichnen.

4.41 Uhr: Der Nikkei-Index fällt weiter und liegt jetzt schon über elf Prozent im Minus.

4.30 Uhr: Der Nikkei-Index fällt weiter. Nach der Mittagspause an der Tokioter Börse beträgt das Minus 8,3 Prozent.

3.41 Uhr: In Kanagawa bei Tokio werden nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo kurzzeitig Strahlenwerte gemessen, die den Normalwert um das Neunfache übersteigen.

3.25 Uhr: Nach Angaben des Betreibers des Atomkraftwerkes Fukushima ist ein Feuer im Reaktorgebäude 4 ausgebrochen. Man habe die Streitkräfte von Japan und der USA gebeten, den Brand zu löschen.

3.08 Uhr: Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan ruft die Bevölkerung in den Evakuierungszonen um die beiden Atomkraftwerke von Fukushima eindringlich auf, diese Gebiete zu verlassen. Die meisten Bewohner haben diese Aufforderung bereits befolgt. Geräumt werden sollen ein Umkreis von 20 Kilometern um Fukushima Eins und 10 Kilometer um Fukushima Zwei.

2.54 Uhr: Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami in Japan steigt die Zahl der Todesopfer immer weiter. Am Dienstag bestätigte die Polizei 2.414 Tote. Die meisten Menschen seien in der Präfektur Miyagi ums Leben gekommen. Dort wurden 1.254 Tote offiziell bestätigt.

2.49 Uhr: Japan hat nach den Worten von Finanzminister Yoshihiko Noda genügend Geld, um kurzfristig die Folgen des Erdbebens zu bekämpfen.

2.10 Uhr: Der japanische Wirtschaftsminister Kaoru Yosano äußert sich zuversichtlich, dass die Unruhe an den Märkten nicht lange anhält. Es sei wichtig, die Märkte in Tokio nicht zu schließen. Andernfalls würde es international große Auswirkungen geben.

1.47 Uhr: Der Nikkei-Index an der Tokioter Börse fällt unter die Marke von 9000 Punkten. Das Minus beträgt 6,6 Prozent.

1.04 Uhr: Die Strahlenbelastung am Atomkraftwerk Fukushima 1 steigt nach Angaben des Betreibers Tepco nach der erneuten Explosion auf 8217 Mikrosievert pro Stunde. In Deutschland liegt die natürliche Strahlenbelastung nach Angaben des Bundesumweltministeriums in einem ganzen Jahr bei durchschnittlich 2400 Mikrosievert.

0.58 Uhr: Nach Angaben der Betreiberfirma der Anlage Fukushima, Tokyo Electric Power Co. (Tepco), wurden einige Arbeiter in der Atomanlage nach der Explosion vorübergehend evakuiert. Allerdings seien 50 Mitarbeiter in der Anlage verblieben, erklärte der Betreiber Tepco. Diese bemühten sich darum, die Stabilität der Anlage zu sichern.

0.46 Uhr: Nach der Explosion in einem Reaktor der beschädigten japanischen Atomanlage Fukushima 1 ist einem Medienbericht zufolge südlich des Kraftwerks eine erhöhte Radioaktivität gemessen worden. In der Präfektur Ibaraki zwischen Fukushima und der Hauptstadt Tokio seien höhere Werte als normal gemessen worden.

0.05 Uhr: Die USA haben aus Angst vor ausweichender Radioaktivität mit der Verlegung ihrer Kriegsschiffe aufs offene Meer begonnen. Die Schiffe waren seit Tagen vor der japanischen Küste im Einsatz, um in den von dem Erdbeben betroffenen Gebieten humanitäre Hilfe zu leisten. Nach der Explosion des Atomreaktors 3 der Anlage in Fukushima könnte eine starke radioaktive Verseuchung der gesamten Region drohen.

23.53 Uhr: Ein Teil des Schutzmantels des Atomreaktors 2 der Anlage Fukushima-Daiichi ist nach Angaben der japanischen Regierung offenbar beschädigt worden. Regierungssprecher Yukio Edano sagt, es scheine Schäden am unteren Teil des stählernen Schutzmantels zu geben. Stimmt das, könnten erhebliche Mengen Radioaktivität entweichen.

23.38 Uhr: Am Haupttor des Kraftwerks Fukushima I steigt die Strahlung mit 3130 Mikrosievert pro Stunde auf das Doppelte des zuvor gemessenen Maximums – die in Japan für ein Jahr zulässige Strahlenbelastung für eine Person wäre dort schon in 20 Minuten erreicht. Die Behörden beginnen mit dem Verteilen von 230.000 Einheiten Jod an die Notunterkünfte in der Umgebung von Fukushima, um möglichen Strahlenschäden vorzubeugen.

22.40 Uhr: Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan übernimmt persönlich die Leitung des Einsatzes zur Bewältigung der Reaktorkrise im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi. Dort könnte eine Kernschmelze unmittelbar bevorstehen. Kan sagt, die Regierung bilde mit der AKW-Betreibergesellschaft Tepco einen gemeinsamen Krisenstab. Das Gremium werde unter seiner Leitung am Sitz von Tepco eingerichtet. „Die Lage gibt weiter Anlass zur Sorge, aber ich hoffe, die Führung zur Überwindung dieser Krise zu übernehmen“, so Kan.

22.28 Uhr: Radioaktiv verseuchtes Wasser wird aus den Reaktordruckbehältern im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi direkt ins Meer zurückgeleitet, teilt die japanische Atomaufsichtsbehörde Nisa (Nuclear and Industrial Safety Agency) mit. Ein Greenpeace-Sprecher sagt, dass Radioaktivität nichts in der Umwelt verloren habe, also auch nicht im Meerwasser. „Welche Folgen das aber genau hat, lässt sich zum momentanen Zeitpunkt noch nicht beurteilen.“ Die Betreiberfirma Tepco hat begonnen, die Reaktordruckbehälter, in denen sich die Brennstäbe befinden und in denen eine Kernschmelze vermutet wird, mit Meerwasser zu kühlen.

22.09 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lobt die japanische Regierung für ihr Vorgehen zum Schutz der Bevölkerung in der Atomkrise gelobt. Die Verantwortlichen hätten nach der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima Eins die notwendigen Maßnahmen zur Vorsorge getroffen. Dazu gehöre es, Menschen aus nahen Orten in sichere Unterkünfte zu bringen. Außerdem sei Jod an gefährdete Personen ausgeteilt worden.

21.24 Uhr – Die Unfälle in Japans Atomkraftwerken müssen aus Sicht des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, nicht das Ende des weltweiten Wachstums der Nuklearbranche bedeuten. „Dieser Unfall aufgrund gewaltiger Kräfte der Natur ändert nichts an dem Fakt, dass wir eine stabile Energiequelle brauchen und etwas gegen den Klimawandel tun müssen“, sagt der Japaner Amano in Wien.

21.09 Uhr – Japan bittet wegen der drohenden Atomkatastrophe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) um Hilfe. Die Regierung habe um die Entsendung von Experten gebeten, teilt die Organisation mit.

21.07 Uhr – Ein Nachbeben der Stärke 4,1 erschüttert dem Fernsehsender NHK zufolge die Hauptstadt Tokio. Es bestehe aber keine Tsunami-Gefahr. Zunächst gibt es keine Berichte über mögliche Verletzte.

Sollte dies der Fall sein, will das Unternehmen wahrscheinlich auf andere Werke ausweichen, die nicht betroffen sind.

20.50 Uhr: Zu Beginn des G-8-Treffens in Paris bekräftigen die Außenminister der wichtigsten Industriestaaten ihr Hilfsangebot an Japan. Man werde außerdem genau beobachten, welche Konsequenzen die Katastrophe für die Weltwirtschaft haben werde.

20.46 Uhr: Tokyo Electric (Tepco) unternimmt einen neuen Anlauf, Meerwasser in den von einer Kernschmelze bedrohten Reaktor 2 des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi zu pumpen.

20.35 Uhr: Im Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi könnte die Kernschmelze bereits begonnen haben, teilt die AKW-Betreibergesellschaft Tepco mit. Dort ragten die vier Meter langen Brennstäbe am Abend aus dem Wasser heraus, nachdem es zu Problemen mit einem klemmenden Ventil gekommen war. Die Techniker haben erneut große Mengen Meerwasser in die Anlage gepumpt und beobachten die Lage.

19.32 Uhr: Nach dem schweren Atomunfall in Japan findet am Dienstagnachmittag ein EU-Spitzentreffen in Brüssel statt, um die europäischen Sicherheitsstandards zu besprechen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger lädt die Energieminister und Aufsichtsbehörden der Mitgliedstaaten sowie Vertreter der Branche ein, um „Informationen aus erster Hand über Notfallpläne und Sicherheitsmaßnahmen“ auszutauschen, wie es in einer Mitteilung hieß. Dabei soll es unter anderem um Vorkehrungen zur Reaktorkühlung bei Stromausfällen gehen. Brüssel hat in der Atompolitik nur begrenzte Mitsprache.

18.14 Uhr: Japan bittet die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) angesichts der derzeitigen Nuklearkrise offiziell um die Entsendung eines Expertenteams. Derzeit finden Gespräche mit der Regierung über Einzelheiten statt.

17.43 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst fürchtet, Dienstag könne in Japan ein "kritischer Tag“ werden. In der Nacht drehe der Wind aus West in nördliche bis nordöstliche Richtung. Der Nordwind könnte radioaktive Substanzen vom Atomkraftwerk Fukushima nach Tokio transportieren. Dienstagabend drehe der Wiend aber wieder zurück in Westrichtung.

17.41 Uhr: Japan bittet die USA nach Angaben der US-Atomregulierungsbehörde offiziell um Hilfe bei der Kühlung der durch das Erdbeben beschädigten AKW. Das Hilfeersuchen werde geprüft.

16.24 Uhr: Im Atomkraftwerk Fukushima 1 spritzt sich die Lage weiter zu: Die Brennstäbe im Reaktor 2 lägen völlig frei, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Kurz zuvor hatten japanische Medien berichtet, dass der Kühlwasserstand in den beschädigten Reaktoren 2 und 3 erneut stark gesunken sei, was wegen unzureichender Kühlung der Brennstäbe zu einer Kernschmelze führen könnte.

16.12 Uhr: Daimler stoppt wegen der Erdbebenkatastrophe in Japan die Produktion seines japanischen Nutzfahrzeuggeschäfts. Beim weltgrößten Autozulieferer Bosch sind wegen der äußerst unsicheren Lage die ersten 200 Mitarbeiter und deren Angehörige aus Japan ausgeflogen worden.

15.21 Uhr: Die japanische Regierung hält eine Explosion in dem beschädigten Reaktor 2 des Atomkraftwerks Fukushima 1 für unwahrscheinlich. Regierungssprecher Yukio Edano gehe davon aus, dass sich im Reaktor 2 anders als in den Fukushima-1-Reaktoren 1 und 3 keine Explosion in Folge einer Anhäufung von Wasserstoff ereignen werde, berichten japanische Medien.

14.55 Uhr: Japaner im Erdbebengebiet benötigen dringend Lebensmittel. "Die Menschen leben von ein bisschen Nahrung und Wasser. Es kommt einfach nichts an“, sagte Hajime Sato, ein Verwaltungsbeamter aus der mit am schlimmsten betroffenen Präfektur Iwate. Selbst Leichensäcke und Särge würden so knapp, dass die Behörden sich womöglich an das Ausland um Hilfe wenden müssten.

14.15 Uhr: Im Atomkraftwerk Fukushima Eins droht nach Angaben des Regierungssprecher Yukio Edano eine Kernschmelze in drei Reaktoren. Im Reaktorblock 2 könnte die Kernschmelze bereits begonnen haben, wie die Betreibergesellschaft Tepco mitteilte. Die Radioaktivität um den Reaktor sei erhöht.

13.36 Uhr: Erdbeben trifft Kamerahersteller Canon: Einige Werke auf der japanischen Hauptinsel Honshu so schwer beschädigt, dass die Produktion möglicherweise einen Monat oder länger ausgesetzt werden muss.

12.58 Uhr: Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco schließt eine Kernschmelze in einem dritten Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi nicht aus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Jiji. Der Kühlwasserstand um die Brennstäbe in Reaktor 2 sei dramatisch gesunken. Zuvor war bereits von einer möglichen Kernschmelze in Reaktor 1 und Reaktor 3 die Rede. Dort gab es bereits Explosionen.

12.48 Uhr: Die katastrophale Lage in Japan beeinträchtigt den Flugplan der Lufthansa. Die Maschine aus Tokio wird erneut mit siebenstündiger Verspätung gegen 21.00 Uhr in Frankfurt am Main erwartet. Ein Flugzeug aus Osaka soll erst am frühen Dienstagmorgen um 5.15 Uhr in Frankfurt landen, statt geplant 15.30 Uhr am Montagnachmittag. Der Flug Nagoya-Frankfurt wurde annulliert.

12.34 Uhr: Das Handelsministerium in Tokio kündigt an, dass Japan die Ölreserven anzapfen wird. Es sollen 1,26 Millionen Kiloliter Öl aus den Reserven des Privatsektors freigegeben werden. Das entspreche etwa des japanischen Ölbedarfs von drei Tagen. Die Regierung hält Ölreserven für 113 Tage vor, der Privatsektor in Japan lagerte zuletzt Reserven für 85 Tage.

12.03 Uhr: Der Nachrichtenagentur Jiji zufolge liegen die Brennstäbe in Reaktor 2 nun vollständig frei. In den Stunden zuvor war versucht worden, die schwindende Kühlflüssigkeit mit Meerwasser aufzufüllen.

11.42 Uhr: Der japanische Stromversorger und AKW-Betreiber Tepco beginnt mit regionalen Stromabschaltungen. Teile des Großraum Tokios sind deswegen in Dunkelheit gehüllt. Tepco befürchtet Versorgungsengpässe von bis zu 10 Millionen Kilowatt an Werktagen.

11.39 Uhr: Für Japan steht der Wind derzeit günstig: Bis zum Wochenende weht in dem Gebiet um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima fast permanent kräftiger Westwind und trägt Schadstoffe auf den Pazifik. Das sagt Martin Jonas, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

11.01 Uhr: Südkorea, Hong Kong, Singapur und die Philippinen kündigen an, das Essen, das sie aus Japan importieren, ab sofort auf radioaktive Strahlung zu untersuchen.

10.54 Uhr: Zehn deutsche Kerntechniker, die sich während des Erdbebens im japanischen Atommeiler Fukushima aufgehalten hatten, sind wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Ihnen gehe es gut, teilte das Unternehmen Areva in Erlangen mit.

10.41 Uhr: Die Brennstäbe in Reaktor 2 des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima I sind nach Medienberichten nicht mehr vollständig von Kühlwasser bedeckt. Die Wasserpegel in dem Reaktor seien gesunken, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji. Die Brennstäbe lägen zum Teil frei.

9.58 Uhr: Die japanische Polizei vermeldet, dass die neue offiziell bestätigte Zahl der Toten und Vermissten auf 5000 gestiegen ist.

9.52 Uhr: Der Filmverleih Warner Entertainment Japan verkündet, den Film „Hereafter“ des Regisseurs Clint Eastwood wegen einer Tsunami-Szene nicht mehr in japanischen Kinos zu zeigen. Die erschreckenden Film-Szenen der Flutwelle seien nach dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami zu diesem Zeitpunkt „nicht angemessen“, sagt Satoru Otani von Warner Entertainment.

9.46 Uhr: Die japanische Atomaufsicht schließt bei dem durch das Erdbeben beschädigten Atomkraftwerk eine Katastrophe wie vor 25 Jahren in Tschernobyl aus. Dies sagt der Minister für Nationale Strategie, Koichiro Genba, nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji.

9.39 Uhr: Der Eislauf-Weltverband ISU sagt die vom 21. bis 27. März geplanten Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokio ab. Ein Ersatztermin wird derzeit geprüft. „Angesichts der katastrophalen Ereignisse in Japan haben wir in Absprache mit den japanischen Behörden und dem japanischen Verband festgestellt, dass eine planmäßige Durchführung der WM in Tokio derzeit nicht möglich ist“, heißt es in dem von ISU-Präsident Ottavio Cinquanta unterzeichneten Statement.

9.23 Uhr: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji sind die Reaktoren 1und 2 des Atomkraftwerkes Fukushima II erfolgreich abgekühlt worden.

9.18 Uhr: Nach dem Ausfall eines weiteren Kühlsystems im Krisenreaktor Fukushima I kommt es bei den Notmaßnahmen offenbar zu Komplikationen. Der AKW-Betreiber Tepco kann nach eigenen Angaben nicht bestätigen, dass das eingeleitete Meerwasser das Innere des Reaktors 2 erreicht hat.

9.02 Uhr: Rettungskräfte entdecken in der japanischen Erdbebenregion etwa 2000 Leichen. Die Toten seien an der Küste der Präfektur Miyagi gefunden worden, berichtete der japanische Sender NHK.

8.55 Uhr: Toyota und Honda stellen wegen des Erdbebens ihre Produktion in Japan ein.

8.54 Uhr: Die japanischen Behörden teilen der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA mit, dass die zweite Explosion im Atomkraftwerk Fukushima 1das Gebäudes des 3. Reaktors zerstört hat. Der innerste Sicherheitsbehälter sei aber durch die Wasserstoffexplosion nicht beschädigt worden. Auch der Kontrollraum des dritten Reaktors in Fukushima sei noch benutzbar.

8.41 Uhr: Yukio Edano sagt weiter: Nach der Explosion am Reaktor 3 im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 sei im Umfeld der Anlage keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden.

8.35 Uhr: Der Kabinettschef Yukio Edano bestätigt, dass in Fukushima das Kühlsystem des Reaktors Nummer 2 ausgefallen ist. Der Wasserpegel sinke, der Wasserstand liege allerdings noch oberhalb der Brennstäbe. Es würden Vorbereitungen getroffen, um Meerwasser in den Reaktor zu pumpen.

8.26 Uhr: In der verwüsteten Küstenregion Japans werden weitere 1.000 Leichen gefunden.

8.23 Uhr: Die US-Streitkräfte beginnen, Schiffe und Flugzeuge aus dem unmittelbaren Umkreis des von einer möglichen Kernschmelze betroffenen japanischen Kernkraftwerks abzuziehen. Grund sei eine geringfügige Belastung durch radioaktive Strahlung. Der Flugzeugträger „USS Ronald Reagan“ habe sich rund 160 Kilometer vom Unglücksort entfernt befunden, als die leicht erhöhte Strahlenbelastung gemessen worden sei.

8.12 Uhr: Bei einem Wärmekraftwerk in der japanischen Erdbebenregion Fukushima explodiert ein Öltank. Über mögliche Verletzte und Schäden an der Anlage der Betreiberfirma Tohoku ist zunächst nichts bekannt, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

8.10 Uhr: Der dritte Reaktor des japanischen Atomkraftwerks Fukushima verliert nach Mitteilung des Betreibers an Kühlkapazität. Dies könne zu einer Überhitzung und damit zu einer weiteren Explosion führen.

8.04 Uhr: Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, gibt trotz des verheerenden Erdbebens in Japan Entwarnung für die Weltwirtschaft wie auch für die deutsche Wirtschaft: „Eine erneute globale Rezession befürchte ich nicht, auch nicht eine hiesige deutliche Konjunkturabschwächung."

7.26 Uhr: Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist die Hülle des Reaktorkerns bei der Wasserstoffexplosion im Atomkraftwerk Fukushima nicht beschädigt worden.

7.20 Uhr: Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi im Reaktor 2 fällt nach Informationen der Nachrichtenagentur Jiji das Wasserniveau. Die Kühlfunktionen seien ausgefallen, hieß es.

6.41 Uhr: In Tokio geht die Angst um Versorgungsengpässe um. Besorgte Bürger stürmen die Supermärkte und kaufen viele Läden leer. Eine ältere Frau sagt dem Fernsehsender NHK, sie kaufe alle Lebensmittel, die sie finden könne. Auch Trinkwasser und Batterien, da später Stromausfälle erwartet werden. Vor den Eingängen der Geschäfte bilden sich lange Schlangen. „Der Laden ist so voll, das ist schon gefährlich,“ sagt der Leiter einer Supermarktfiliale im Zentrum von Tokio. „Ich muss jetzt den Zugang beschränken.“

5.09 Uhr: Bei der Explosion im Reaktorblock 3 sind nach Angaben der Atomsicherheitsbehörde sechs Arbeiter verletzt worden. Die Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power Co teilt mit, der innere Schutzmantel um die Brennstäbe sei intakt geblieben.

4.43 Uhr: Nach Angaben der Regierung gibt es auch nach der erneuten Explosion im Atomkraftwerk Fukushima keine veränderten Strahlenwerte rund um den atomaren Komplex.

3.58 Uhr: Bei der Explosion in Reaktor 3 im japanischen Kernkraftwerk Fukushima 1 hat es offenbar mehrere Verletzte gegeben. Das berichten Vertreter der Betreiberfirma Tepco. Regierungssprecher Yukio Edano hatte dagegen noch Minuten zuvor erklärt, es habe keine Verletzten gegeben.

3.43 Uhr: Im Reaktorblock 3 des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat es erneut eine Wasserstoffexplosion gegeben. Das bestätigen Vertreter der japanischen Atomenergiebehörde.

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