Der spektakuläre Flug eines Autos ins Kirchendach von Limbach-Oberfrohna in Sachsen Ende Januar ist offenkundig auf Raserei zurückzuführen.
Der 23-Jährige war nach einem aktuellen Gutachten zum Zeitpunkt des Unfalls mit Tempo 139 unterwegs, wie die Staatsanwaltschaft Zwickau mitteilte. Zudem benutzte er der Expertise zufolge den falschen Fahrstreifen.
Ein weiteres Gutachten hatte bereits ergeben, dass der junge Mann mindestens 0,45 Promille Alkohol im Blut hatte. Die Staatsanwaltschaft erklärte, es werde in dem Fall weiter wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Der Unfall hatte sich in der Stadt an einer Kreuzung vor den Augen von Streifenpolizisten ereignet. Erlaubt ist dort Tempo 50.
Der Beschuldigte hatte bei dem außergewöhnlichen Unfall Ende Januar die Gewalt über sein Auto verloren, war statt abzubiegen eine Böschung hinaufgerast und nach einem 35-Meter-Flug in sieben Metern Höhe im Dach der Stadtkirche gelandet. Der Mechaniker überlebte, die Kirchenleitung sprach von einem Wunder Gottes.
An dem Gotteshaus entstand ein Schaden von rund 60.000 Euro. Die Reparaturarbeiten sind mittlerweile fast abgeschlossen.
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epd/AP/dpa/kami







