Glimpfliches Ende eines dramatischen Unfalls: Ein Reisebus mit 26 Senioren aus dem Kölner Raum ist in Thüringen einen Abhang etwa acht Meter tief hinabgestürzt. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden, sagte Polizeisprecher Eberhard Wagner. Nach ersten Erkenntnissen war der Bus wegen Straßenglätte in einer Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen und den Abhang hinuntergerutscht. Dabei blieb er an mehreren Bäumen auf der Seite liegend hängen. Das Fahrzeug sei von der Feuerwehr gesichert und die Passagiere daraus befreit worden.

Einige Fahrgäste hätten unter Schock gestanden. Die Verletzten seien in eine Klinik gebracht worden. Die übrigen Passagiere sollten von einem Ersatzbus abgeholt werden. Die Gruppe waren laut Wagner mehrere Tage in Weimar und hatten für Montag einen Ausflug geplant. Am Morgen hatten in der Gegend Minusgrade geherrscht.

Noch Stunden nach dem Unfall arbeiteten die Hilfskräfte am Nachmittag an der schwierigen Bergung des Busses. Das Fahrzeug sollte von einer Abschleppfirma wieder heraufgezogen werden. Der Unfall weckt Erinnerungen an das schwere Busunglück von Radevormwald vor rund einem Monat. Dabei war ein Linienbus eine Böschung etwa 15 Meter tief zur Wupper hinuntergestürzt. Bei dem Unfall starben fünf Menschen. Sieben wurden verletzt.

dpa/kami