Messerstecher

Mann für Mord an Harry-Potter-Mimen verurteilt

Für den Mord an einem 18-jährigen Schauspieler aus dem neuen Harry-Potter-Film ist ein 22-Jähriger in Großbritannien verurteilt worden. Ein Londoner Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte den 18-jährigen Robert Knox im Mai vergangenen Jahres vor einer Bar erstochen und dessen 23-jährigen Freund verletzt hatte.

Der Schauspieler hatte demnach versucht, seinen jüngeren Bruder zu beschützen, nachdem dieser von dem Angeklagten bedroht worden war. „Unglücklicherweise hat ihn sein Mut und sein Pflichtgefühl sein Leben gekostet“, sagte Staatsanwalt Brian Altman. Das Strafmaß muss noch festgelegt werden. Dem Angeklagten droht lebenslange Haft.

Ein Zeuge hatte ausgesagt, das Gesicht des Täters sei wutverzerrt gewesen, als er auf Knox mit zwei Küchenmessern eingestochen habe. Der 22-Jährige war bereits wegen Messerstechereien vorbestraft. Altman kritisierte, er habe Messer bei sich getragen „wie andere Kugelschreiber“. Fünf weitere Barbesucher zwischen 16 und 21 Jahren mussten nach dem Handgemenge wegen Stichwunden im Krankenhaus behandelt werden.

Knox hatte im Film „Harry Potter und der Halbblutprinz“ den Schüler Marcus Belby gespielt. Der Streifen hat im Juli Premiere. Der Tod des Schauspielers hatte in London für Entsetzen gesorgt, nachdem dort im vergangenen Jahr wiederholt Jugendliche bei Messerstechereien getötet worden waren.

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