Andere vermuten die Wurzeln etwa in dem alten Narrenspruch „Ey lustig fröhlich“, der erstmals 1381 auf einem Siegel in Kleve nachgewiesen wurde.
Der Karnevalsauftakt im Trauermonat November geht zurück auf griechische, römische und germanische Traditionen. Im November gedachte man der Götter, die für die Gaben des Herbstes, vornehmlich den Wein, zuständig waren.
In der gallischen Kirche bereitete der Advent nicht auf Weihnachten, sondern auf das alte Hauptfest Epiphanie vor. Der Advent war eine Fastenzeit, die am Martinstag begann und 56 Tage dauerte. Zu diesem Termin waren zudem auch Pacht und Zins fällig, gleichzeitig wechselte das Gesinde.
Die Feier des 11. im 11. entwickelte sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Auftakt der Karnevalssession.
dpa/kami



