Mexiko

Tödliches Gefecht zwischen Polizei und Drogenbande

Im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas ist es zu weiteren Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Drogenkriminellen gekommen. Acht Menschen starben.

Der mexikanische Drogenkrieg hat erneut zahlreiche Todesopfer gefordert. Bei einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Drogenkriminellen im Bundesstaat Tamaulipas wurden acht Menschen getötet. Im südlichen Bundesstaat Guerreo entdeckte die Polizei erneut zwei Massengräber mit 18 verscharrten Leichen.

Die tödliche Schießerei ereignete sich in der Nacht in der Ortschaft Valle Hermoso im Bundesstaat Tamaulipas an der Grenze zu den USA. Nach Behördenangaben kamen acht Kriminelle ums Leben, ein Marinesoldat sei verletzt worden. In Tamaulipas, kämpfen vor allem die Drogenkartelle vom Golf und die „Los Zetas“ um die Vorherrschaft.

Landesweiter Konflikt

Der Krieg hat weite Teile des nordamerikanischen Landes erfasst. Die Zeitung „El Universal“ berichtete, dass inzwischen alle sieben Drogenkartelle in Mexiko-Stadt Fuß gefasst hätten.

Die beiden Massengräber wurden in der Ortschaft San Miguel Totolapan in der Region Tierra Caliente unweit des Pazifiks in Guerrero entdeckt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft von Guerrero auf Anfrage bestätigte. Nach lokalen Zeitungsberichten befanden sich in einem Grab zehn und in dem anderen acht Leichen.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass noch mehr Tote gefunden würden, hieß es. Das bisher größte Massengrab hatten die Sicherheitskräfte im Mai des vergangenen Jahres bei der Stadt Taxco entdeckt. Dort, ebenfalls im Bundesstaat Guerrero, waren 55 Leichen in den Luftschacht einer Silbermine geworfen worden.

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