Das kleine Wildschwein "Freddy", das wochenlang bei einer Rinderherde im Kreis Göttingen lebte, ist offenbar an den Folgen einer Magen-Darm-Entzündung gestorben.
Dies hätten Untersuchungen in der Universität Göttingen gegeben, sagte der Biobauer Bodo Bertsch und bestätigte damit Medienberichte. Der Frischling war am Montag tot aufgefunden worden.
"Freddy" hatte vermutlich seine Rotte verloren und war allein am Erholungsgebiet Seeburger See umhergeirrt. Vor etwa zehn Wochen schloss sich das Wildschwein der Bertsch gehörenden Herde von Galloway-Rindern an und wurde von diesen nach einer Phase des Fremdelns auch akzeptiert.
Ende November begleitete der Frischling die Herde bei ihrem Umzug auf die Winterweide. Nach Angaben von Beobachtern verhielt sich "Freddy" zuletzt immer mehr wie ein Kalb. Bertsch sprach von einer „schönen Form der Integration“.
dapd/lk





