US-Freizeitpark

Schwertwal reißt Tiertrainerin in den Tod

Ein Schwertwal in Orlandos berühmtem Meerestierpark SeaWorld hat vor den Augen entsetzter Zuschauer eine Trainerin getötet. Vermutlich war die 40-Jährige ausgerutscht. Das Tier zog die Frau ins Becken, wo sie ertrank. Es ist nicht der erste tödliche Vorfall, an dem der Bulle beteiligt war.

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Kurz vor Beginn einer Show im Freizeitpark Sea-World war die Frau nach Angaben der Polizei in ein Becken gefallen und daraufhin von einem der auch als Killerwale bekannten Tiere tödlich verletzt worden.

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In einem US-Freizeitpark ist eine Tiertrainerin bei einem bislang ungeklärten Zwischenfall mit einem Schwertwal getötet worden. Das Unglück ereignete sich wenige Minuten vor einer Show, erklärte SeaWorld-Präsident Dan Brown vor Journalisten.

Laut CNN hatte das männliche Tier schon zwei andere Menschen in den Tod gerissen. Ein Vorfall liegt nach Angaben des Senders zehn Jahre zurück, der andere ereignete sich 1991.

Was zu dem erneuten tragischen Ereignis führte, war zunächst nicht klar. Nach Angaben von Jim Solomon, einem Sprecher der Polizei im Orange County, rutschte die Trainerin aus und fiel in das Becken. Dort wurde sie von dem Killerwal in die Tiefe gezogen, sagte Solomon. Die 40-jährige Frau konnte nur noch tot geborgen werden.

Bei dem Opfer handelt es sich nach Worten von Brown um „eine der erfahrensten Trainerinnen“ in dem Meerestierpark von Orlando. Der Präsident betonte, dass sein SeaWorld-Park eine solche Tragödie nie zuvor erlebt habe.

Eine der Augenzeuginnen schilderte CNN, was sie sah. Demnach sprang der Orca-Bulle plötzlich in die Höhe und packte die Trainerin an der Taille. Dann schüttelte er sie hin und her. „Es war richtig wild“, sagte die Augenzeugin, „und einer ihrer Schuhe flog durch die Luft“. Mitarbeiter der Anlage hätten sie und die anderen Zuschauer in Eile nach draußen geführt.

Die internationale Wal- und Delfinschutzgesellschaft (WDCS) führt auf ihrer Internetseite (www.wdcs.org) ein ähnliches Unglück auf, das sich erst Ende Dezember in einem Orca-Becken auf Teneriffa zutrug. Dabei war ein 29-jähriger Trainer ums Leben gekommen. „Orcas sind wildlebende, starke und oftmals unberechenbare Tiere, Sie sind generell ungeeignet für die Gefangenschaft“, weil sie dort unter Stress leiden, warnt die Organisation.