Australien

Jörg Kachelmann twittert über Zyklon "Yasi"

Obwohl der Prozess gegen ihn noch läuft, kehrt Kachelmann ins Berufsleben zurück. Auf Twitter kommentiert er die aktuelle Wetterlage. So auch "Yasi" .

Zum Unwetter in Australien hat auch Wettermoderator Jörg Kachelmann etwas zu sagen: „Wenn bei uns in bewohnten Gebieten 290 km/h bliesen, würde auch bei uns nicht mehr soviel stehen, dafür ist bei uns nichts ausgelegt“, schrieb der Schweizer im Kurznachrichtendienst Twitter. Kachelmann steht derzeit vor Gericht, weil er seine Ex-Freundin vergewaltigt haben soll.

Er ist jedoch seit einiger Zeit wieder auf Twitter aktiv und moderiert im Schweizer Radio auch wieder das Wetter.

Unter der Adresse http://twitter.com/J_Kachelmann twittert er zu aktuellen Themen. Solche Windgeschwindigkeiten könnte es in der Schweiz allenfalls bei „extremen Föhngradienten“ am Lauberhorn oder an der Konkordiahütte geben, schrieb Kachelmann über den Zyklon in Australien.

Meteomedia teilte mit, Kachelmann arbeite, soweit es seine Zeit erlaube, für das Unternehmen. „Zu dieser Arbeit gehören moderierte Wetterberichte für Radio Basel und Radio Sunshine in der Schweiz sowie regelmäßige Wetterhinweise über den Twitter-Account J_Kachelmann.“

Prozess geht in die nächste Runde

Währenddessen geht der Prozess gegen den Fernsehmoderator weiter. Als nächstes soll ein Trauma-Experte Günter Seidler vernommen werden. Er ist der Therapeut von Kachelmanns Ex-Geliebter. Seiner Ansicht nach sind die Erinnerungslücken des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers auf eine Traumatisierung zurückzuführen.

Vor dem Landgericht Mannheim soll außerdem der psychiatrische Sachverständige Hans-Ludwig Kröber gehört werden, den das Gericht beauftragt hatte, Seidlers Thesen zu überprüfen. Die 37 Jahre alte Radiomoderatorin beschuldigt Kachelmann, er habe sie mit einem Messer bedroht und vergewaltigt. Der 52-jährige Schweizer bestreitet dies.