Frankreichs öffentlich-rechtliches Fernsehen darf länger als geplant auf Werbeeinnahmen bauen. Kultur- und Kommunikationsminister Frédéric Mitterrand erklärte im nationalen Rundfunk, France Télévisions werde ein zweijähriges "Moratorium" zugebilligt.
Ursprünglich war geplant gewesen, ab November 2011 die Werbung aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu verbannen.
Nach dem nun verkündeten Aufschub dürfte auf den TV-Kanälen France 2, France 3, France 4, France 5 und RFO erst frühestens ab Februar 2014 die Werbung verboten werden.
Mitterrand hatte den Aufschub mit notwendigen "Budget-Anpassungen“ begründet. France Télévisions hatte im Vorjahr insgesamt knapp 405 Millionen Euro an Werbeeinnahmen.
Das Gebührenaufkommen wird im laufenden Jahr auf rund 3,1 Milliarden Euro geschätzt.
dpa/nfr





