In Japan und Indonesien haben speiende Vulkane zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr geführt. Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali, wo der Vulkan Bromo gefährliche Aschewolken in den Luftraum spuckte, wurden am Flughafen von Denpasar 16 internationale Flüge gestrichen. Hunderte Touristen, die meisten von ihnen aus Australien, saßen fest. Insgesamt fielen bislang 30 An- und Abflüge aus.

Betroffen von den Ausfällen waren Passagiere der australischen Billigfluglinien Virgin Blue und Jetstar sowie von der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific. Singapore Airlines und China Airlines hatten einige Flüge gestrichen, nahmen später aber ihren vollen Betrieb auf.

Eine Sprecherin des Flughafens von Denpasar sagte, es würden weiterhin nationale und einige internationale Flüge abgefertigt. Die Entscheidung, die Flüge zu streichen oder nicht, obliege den Fluggesellschaften.

Im Südwesten Japans, wo der Vulkan Shinmoedake seit Tagen tausende Meter hohe Wolken aus Rauch und Asche in den Himmel stieß, fielen Flüge und Zugverbindungen aus. Die Fluggesellschaften All Nippon Airways und Japan Airlines strichen ihre Flüge in die Stadt Miyazaki.

Die Bahngesellschaft JR Kyushu setzte den Zugverkehr in die Region aus. Der mehr als 1400 Meter hohe Vulkan liegt im Kirishima-Gebirge zwischen Kagoshima und Miyazaki. Nach Polizeiangaben lagen keine Berichte über Schäden oder Verletzte durch den Ausbruch vor.

AFP/sv