Promi-Paar

Jolie und Pitt sollen Trennung vereinbart haben

Das Ende des Super-Pärchens Brangelina soll amtlich sein. Eine britische Zeitung berichtet, dass Angelina Jolie und Brad Pitt einen Vertrag unterzeichnet haben, der ihre Trennung regelt. Die beiden haben sechs gemeinsame Kinder und ein geschätztes Vermögen von rund 300 Millionen Dollar. Das will verteilt werden.

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Brad Pitt und Angelina Jolie sind das Vorzeigepaar Hollywoods: schön, kinderlieb und wohltätig – bis jetzt. Denn offenbar ist bereits alles für eine offizielle Trennung vorbereit. Dafür habe das Paar Anfang Januar eine Vereinbarung unterschrieben, die Scheidungspapieren sehr nahe kommt, wie eine britische Zeitung berichtet. "Beide, Brad und Angelina, haben unterzeichnet“, zitiert „News of the World“ einen Eingeweihten.

Der Vertrag sei laut „News of the World“ unter Aufsicht einer Anwaltskanzlei in Los Angeles ausgefochten worden. Denn die Sache liegt kompliziert: Pitt und Jolie haben zwar sechs Kinder, drei leibliche und drei adoptierte, doch geheiratet haben sie nie. Außerdem hat das Super-Pärchen in den fünf Jahren Beziehung ein gemeinsames Vermögen von rund 300 Millionen Dollar (rund 230 Millionen Euro) angehäuft – und das muss aufgeteilt werden.

Genau diese beiden Punkte regelt laut „News of the World“ das Abkommen. Demnach sollen die sechs Kinder bei Jolie verbleiben, das Sorgerecht werde jedoch geteilt. Pitt könne die Kinder jederzeit sehen. Außerdem soll das gesamte Vermögen in zwei gleich große Teile gerecht gesplittet werden. Es gebe aber keinen Termin, zu dem der Vertrag in Kraft trete. Die Sprecher des Paares gaben laut der Zeitung keinen Kommentar ab.

Scheint so, als solle die Trennung so skandalfrei wie möglich vollzogen werden – ganz im Gegensatz dazu, wie die Beziehung bei Dreharbeiten zu dem Kinofilm „Mr. and. Mrs. Smith“ im Jahr 2004 begonnen hatte. Der 46-Jährige mahnte zuletzt die fehlende Behandlung von Jolies Depressionen an, unter denen sie seit dem Tod ihrer Mutter leiden soll; Jolie missfiel stets das gute Verhältnis Pitts zu seiner Ex-Frau Jennifer Anniston, die er wegen Jolie verlassen hatte.

Dabei scheint Jolie selbst kein Kind von Traurigkeit gewesen zu sein. Zuletzt zitierte das Magazin „InTouch Weekly“ ein Ex-Zimmermädchen des Waldorf Astoria Hotels in New York, das die 34-Jährige und ihren Russisch-Trainer für den Film „Salt“ quasi in flagranti erwischte. Kurz darauf behauptete die Schauspielerin zudem, sie halte Treue für überbewertet: "Weder Brad noch ich haben jemals behauptet, dass unser Zusammenleben bedeuten soll, aneinandergekettet zu sein. Wir achten darauf, uns nie gegenseitig einzuengen", sagte sie Ende Dezember. Inzwischen habe Jolie bereits ihre Koffer gepackt und wolle sich einige Zeit nach Südfrankreich zurückziehen. „Sie ist reif für einen Neubeginn“, erklärte eine Quelle.

Auffällig war zumindest, dass sich Pitt bei der Spendengala „Hope for Haiti“ nicht mit Jolie zeigte, obwohl sie sich doch sonst für gute Zwecke sehr einsetzen. Zum letzten Mal gemeinsam öffentlich waren sie Anfang Januar bei einem Kinobesuch mit ihren Kindern gesehen worden – und ihnen zuliebe wollen sie nun wohl auch auf einen Rosenkrieg verzichten.