Das Moskauer Stadtgericht hat drei russische Ultranationalisten wegen mehrerer Morde und Bombenanschlägen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die drei hätten einer militanten Gruppe angehört und es gezielt auf Wanderarbeiter aus früheren sowjetischen Gebieten in Zentralasien und dem Kaukasus abgesehen, hieß es.

Zwischen 2008 und 2009 hätten sie zehn Menschen umgebracht und drei Bombenanschläge verübt, bei denen eine Frau verletzt wurde. Da zwei der Angeklagten zur Tatzeit minderjährig waren, wurden sie nur zu acht und neun Jahren Haft verurteilt. Der dritte Angeklagte war schon älter als 18 und soll 21 Jahre hinter Gittern.

dapd/cc