Das störrische graue Haar der 47-Jährigen wurde kastanienbraun gefärbt, außerdem ließ sich Boyle laut einem Bericht der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ für 50 Pfund (38 Euro) stylen. Der Salon habe direkt in der Nachbarschaft gelegen. Gerade einmal 90 Minuten habe die Prozedur gedauert.
Statt des ältlichen goldenen Kleides, mit dem sie im Fernsehen aufgetreten war, wurde die Schottin mit einer schicken schwarzen Lederjacke fotografiert.
Die Produzenten der Sendung planen offensichtlich eine langfristige Veränderung in kleinen, zaghaften Schritten. “Es wäre nicht richtig gewesen, Susans Haare sofort zu färben und sie aufzudonnern, nachdem sie berühmt geworden ist. Die Leute sind verliebt in Susan. Und sie wollen nicht, dass sie sich ändert“, verriet einer der Produzenten "The Sun". Die Macher der Sendung halten den Schlüssel für Boyles Erfolg gerade in dem krassen Widerspruch zwischen ihrem Aussehen und ihrer Stimme. Und den wollen sie mit allen erhalten.
Das Jury-Mitglied der Show, Amanda Holden, hatte sogar geschworen, sie werde alles dafür tun, damit Susan Boyle weder zum Zahnarzt noch zu einem Star-Friseur geht, wie es ein anderes Jury-Mitglied bereits in Aussicht gestellt hatte.
Boyle selbst hatte vor kurzem in einem Interview mit der Zeitung „Times" erklärt, sie wolle trotz ihres schnellen Ruhmes so bleiben, wie sie ist: „klein und pummelig“. Außerdem wolle niemals eine Schönheitsoperation oder eine Botox-Behandlung.
Die Jury der Talentshow wird am 23. Mai entscheiden, ob Boyle in die nächste Runde kommt. Die alleinstehende und arbeitslose Sängerin hatte nach ihrem ersten Auftritt nicht nur die Juroren und Zuschauer auf ihrer Seite, sondern begeisterte über YouTube, Twitter und zahllose Blogs Millionen weitere Menschen.
Der Clip ihres Auftritts bei YouTube wurde inzwischen fast 100 Millionen Mal angeklickt, wie die Nachrichtenagentur PA am Freitag unter Berufung auf den Sender ITV berichtete.
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AP/kami



