Morgenpost Online: Herr Kachelmann, wie wird das Wetter am Wahlsonntag?

Jörg Kachelmann: Es wird in ganz Deutschland freundlich werden, ohne Regen, ohne Schnee, auch nicht kalt. Ein richtig schöner Frühherbstsonntag mit ein bisschen Hochnebel und Wolkenfeldern im Nordseeumfeld und ganz im Süden, sonst viel Sonne nach Auflösung von örtlichen Morgennebelfeldern. Am Nachmittag werden 18 bis 23 Grad erreicht. Das Wetter hindert also niemanden daran, zur Wahl zu gehen.

Morgenpost Online: Kann das Wetter die Wahl beeinflussen?

Kachelmann: Ich glaube nicht, dass das Wetter wahlentscheidend sein kann. Wenn, dann gibt es wohl eher bei schlechtem Wetter Veränderungen nach unten, was die Wahlbeteiligung betrifft. Das wird aber diesen Sonntag sicher nicht der Fall sein.

In den 70er Jahren waren Theorien modern, die der CDU mehr Stimmen voraussagten, wenn das Wetter gut war, mit der Begründung, dass alte Leute nur bei gutem Wetter vor die Tür gingen. Ich weiß aber nicht, ob diese Thesen jemals bei einer Wahl belegt wurden.

Morgenpost Online: Wenn Sie eine Prognose über den Wahlausgang treffen müssten, wie würde die ausfallen?

Kachelmann: Als Schweizer Staatsbürger habe ich das große Glück, bei diesem Thema neutral zu bleiben.

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