Bei einem Amoklauf in Peking sind zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden.
Wie die Zeitung „South China Morning Post“ unter Berufung auf Augenzeugen berichtete, stachen drei Männer in einer beliebten Einkaufsstraße nahe des Tiananmen-Platzes mit Messern wahllos auf Passanten ein. Umstehende hätten versucht, die Angreifer mit Steinen und Holzstücken aufzuhalten.
Im Polizeibericht war laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua nur von einem Amokläufer und 14 Verletzten die Rede. Ein Sprecher wollte sich zu den Zeitungsangaben nicht äußern.
Laut Polizei kommt der 46-jährige Täter aus der nordostchinesischen Provinz Jilin. Er sei als Unruhestifter bekannt und während der Tat betrunken gewesen.
Die Messerattacke triff die chinesischen Sicherheitsbehörden mitten in den Vorbereitungen zum Nationalfeiertag am 1. Oktober.
Seit Tagen werden die Sicherheitsvorkehrungen immer weiter verschärft, um Zwischenfälle während der Feiern zum 60. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei auf dem Tiananmen-Platz zu verhindern.
Im vergangenen Jahr hatte ein Chinese kurz vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Peking einen Verwandten des US-Volleyballtrainers erstochen und sich dann vom historischen Trommelturm gestürzt.
AFP/lk



