Hinter dem Amoklauf mit 13 Toten in Nordengland könnte ein Erbstreit stecken.
Einen Tag, nachdem ein Taxifahrer in der Grafschaft Cumbria 12 Menschen erschoss, 11 verletzt und anschließend sich selbst umgebracht hatte, ging die Polizei Hinweisen auf ein Familiendrama um ein Testament nach.
Medienberichten zufolge soll der 52 Jahre alte Mann zunächst seinen Zwillingsbruder und den Anwalt der Familie erschossen haben, bevor er mit dem Auto durch die Urlaubsregion fuhr.
Dabei tötete er mindestens einen Kollegen und im Anschluss vermutlich wahllos Passanten. Die Polizei war zunächst von 25 Verletzten ausgegangen, korrigierte die Zahl aber am Donnerstag.
Die englischen Medien berichten, dass der Täter seine Tat angekündigt hatte.
Derrick B. soll am Vorabend einen Streit mit anderen Taxifahrern gehabt haben, wie das britische Boulevardblatt „The Sun“ schreibt.
Anschließend soll Derrick die Hände der Kollegen geschüttelt und gesagt haben, am Mittwoch gebe es einen Amoklauf, berichtete das Blatt unter Berufung auf einen Kollegen des Täters.
Der Zeitung „The Times“ sagte ein alter Freund des Täters, dieser habe sich am späten Dienstagabend von ihm mit den Worten verabschiedet: „Ich werde Dich nicht wiedersehen.“
AFP/dpa/lk




