Wegen des Streiks der Athener Fluglotsen konnte beispielsweise die Deutsche Lufthansa ihr Tagesprogramm von Deutschland nach Athen nicht absolvieren: je drei Flüge aus Frankfurt und München fielen aus.

Demonstrationen mit Ausschreitungen und Straßenblockaden sowie Ausfälle im Flug-, Bahn-, Fähr- und Nahverkehr seien „wahrscheinlich“, teilte der ADAC mit. Griechenland-Urlauber müssen daher nach Einschätzung des Automobilclubs mit deutlichen Einschränkungen im Alltagsleben rechnen.

Allerdings hat die Hauptsaison, haben die Ferienzeiten noch nicht begonnen, und die meisten Griechenland-Gäste fliegen mit ihrem Urlaubsflieger direkt auf die Inseln, sodass derzeit vor allem die größten Städte, nämlich Athen und Thessaloniki, von den Folgen des Streiks unmittelbar betroffen sind.

Veranstaltergäste, die nach Griechenland reisen wollen, sollten jedoch unbedingt Kontakt mit ihrem Reiseanbieter beziehungsweise Reisebüro halten. Wenn sich abzeichnen sollte, dass eine Reise zum Beispiel wegen eines Streiks nicht angetreten werden kann, bestehe für die Gäste ein Kündigungsrecht wegen höherer Gewalt.

TUI hat bereits Vorsorge für ihre rund 2500 Gäste getroffen und einen Ersatzflugplan aufgelegt. Um Flugausfälle zu vermeiden, starten Griechenland-Flüge mit geänderten Flugzeiten. TUI-Gäste sind bereits über ihre neuen Flugzeiten informiert worden. Die TUI hat zudem eine Kundenhotline unter 0511/567 80 00 geschaltet.

Auch Air Berlin hat seinen Flugplan (etwa nach Kos, Chania, Satorini) angepasst, die aktuellen Flugzeiten gibt es hier.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Griechenland kann man hier nachlesen.

eve, heg