Nach vergeblichen Rettungsbemühungen von Tierschützern haben die Behörden in Südafrika 40 gestrandete Grindwale töten müssen. Zwölf weitere starben an Erschöpfung, außerdem wurden drei Kadaver an den Strand von Kommitjie angeschwemmt.

Am Sonntagmorgen setzte ein Polizist dem Todeskampf der Tiere ein Ende. Er erschoss 41 oder 42 der Wale, berichtete die Zeitung „Cape Argus“. Der Meeresbiologe Mike Meyer sagte, dies sei die humanste Lösung für die Tiere gewesen. Insgesamt waren 55 Wale gestrandet, nur wenige fanden den Weg zurück ins Meer.

Die Meeressäuger waren am Samstag an die Küste getrieben worden und konnten trotz des stundenlangen Einsatzes von Helfern nicht wieder ins Meer zurückkehren. Starke Böen und hohe Wellen hatten den Einsatz der Tierschützer behindert.

Mehrere Helfer wurden während der Aktion von den Wellen mitgerissen und mussten selbst gerettet werden. Was die rund drei Meter langen Wale an die Küste trieb, war zunächst nicht klar.

AFP/dpa/lk