Weil er von einem tieffliegenden Pelikan abgelenkt war, ist ein Autofahrer im US-Bundesstaat Texas mit einem Luxuswagen der Marke Bugatti Veyron in einer Lagune gelandet. Wie die Zeitung „Galveston Daily News“ berichtete, hing der 34-Jährige bei einer Fahrt entlang der Küste des Golfs von Mexiko mit seinem Blick einem Pelikan im Tiefflug nach, ließ vor lauter Träumerei sein Handy aus der Hand fallen und verlor bei der Suche nach dem Telefon schließlich die Kontrolle über seinen Wagen.

Ein Video, das ein Amateurfilmer auf Jalopnik.com im Internet veröffentlichte, zeigt, wie das Wasser wegspritzt, als das schnellste Serienfahrzeug der Welt für rund 1,25 Milionen Euro in die Lagune abdriftet.

Die „ Lufkin Daily News “ berichtet daraufhin, der Fahrer sei mit dem Schrecken davon gekommen. Den Angaben zufolge gibt es in den USA nur etwa 15 der Sportwagen, die eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 400 Stundenkilometern erreichen können.

Für die Reparaturkosten wird den Angaben zufolge voraussichtlich die Versicherung aufkommen – für einen Luxuswagen wie diesen schlägt sie im Jahr mit rund 8000 Dollar (5370 Euro) zu Buche. Das ist in etwa das Zehnfache einer üblichen US-Autoversicherung. Die Schadenshöhe wurde jedoch nicht genannt.

Am Wochenende bedankte sich House auf der Website der „Lufkin Daily News“ für die Anteilnahme an seinem Unfall: „Dank an alle, die sich mehr Sorgen um meine Gesundheit machten als um den Zustand des Wagens.“

dpa/AFP/kami