Die in Beverly Hills lebende Lydia Carranza ist eigentlich eine glückliche Frau. Sie hat drei Kinder, dazu zwei Enkelkinder und einen Job in einem Büro in einer Zahnarztpraxis. Besser könnte das Leben nicht laufen. Erst vor einiger Zeit erfüllte sie sich den Wunsch von größeren Brüsten. Ihre BHs trugen von da an nicht mehr die Größe B, sondern D.
Doch ihr glückliches und erfülltes Leben sollte an einem scheinbar gewöhnlichen Arbeitstag ein wortwörtlich „einschneidendes“ Erlebnis erfahren. Wahrscheinlich ahnte Carranza an diesem Tag gar nicht, dass zwischen ihrer Kollegin und ihrem Ehemann etwas nicht stimmte – sie sollte es aber schon bald auf dramatische Art erfahren.
Denn Jaime Paredes stürmte in die Zahnarztpraxis, um seine Ehefrau zu erschießen. In seiner Wut zielte er auch auf Lydia Carranza und traf sie mitten in die Brust. Normalerweise hätte sie so gut wie keine Überlebenschance gehabt. Doch wie ein Wunder tötete sie der Schuss nicht – dank ihrer großen Brustimplantate, die die Geschwindigkeit der Kugel abbremsten, wie die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ berichtet.
„Sie kann sich glücklich schätzen. Der Schuss traf sie nur Millimeter entfernt von ihrem Herzen und den Organen. Hätte sie die Brustimplantate nicht gehabt, wäre sie jetzt wahrscheinlich tot“, sagte der Arzt Ashkan Ghavami später der „Los Angeles Times“. Carranza fügte hinzu: „Ich hatte ein komisches Gefühl in der Brust. Ich dachte, ich müsste sterben.“
Der mutmaßliche Schütze, Jaime Paredes, sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Nachdem er seine Frau erschossen und Carranza fast lebensgefährlich verletzt hat, erwartet ihn nun ein Mordprozess.
mun




