Seit 1991 legt Prof. Dr. Stephen P. Leatherman, Director Laboratory for Coastal Research Florida International University (Miami), seine Liste der "zehn besten Strände der USA" vor. Für Leatherman, den man in Amerika aber auch international als " Dr. Beach ", kennt, sind fünfzig Kriterien bei der Wahl maßgebend, darunter Wasser- und Sandqualität, Sicherheit, Infrastruktur am Strand (Waschräume, Toiletten, Duschen etc.) und das Umweltengagement.
Im Panel und in der Datenbank von Dr. Beach sind immerhin 650 Strände, die vom bekanntesten Strandexperten der USA bei Stippvisiten unter die Lupe genommen.
Allerdings geht es dem Geologen nicht darum, die "schönsten" Strände zu küren, sondern die, die zum Schwimmen und zum Herumspielen im Wasser am besten geeignet sind. Kalifornische Strände etwa sind zweifellos von herausragender optischer Schönheit, aber das Wasser ziemlich kalt – daher wurde auch noch nie ein Beach des Golden State auf Platz eins gewählt.
Für 2009 ist die Entscheidung also gefallen – der schönste Strand der Vereinigten Staaten liegt in Hawaii: Hanalei Bay auf Kaua’i gewann das Rennen um den begehrten Titel und darf sich nun "Bester Strand Amerikas 2009" nennen. Rang zwei belegte ein Strand in Florida, auf dem dritten Platz landete ein Beach in New York.
Damit nicht jedes Jahr womöglich dieselben Kandidaten um die besten Plätze rangeln, werden bisherige Sieger in den Folgejahren nicht mehr berücksichtigt.
Hanalei Bay, so meint das zuständige Touristenbüro, "besticht durch seine Lage in einer sichelförmigen Bucht und bietet seit Jahren eine beliebte Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen mit exotischen Palmenhainen und einem drei Kilometer langen weißen Sandstrand".
heg





