Der Tote wies Schnittverletzungen auf und muss nach Angaben der Polizei zuvor von der U-Bahnbrücke, die über die Straße führt, gestürzt sein. Im Gleisbett fanden sich zudem Blutspuren. Ob der Tote Messereinstiche hatte, stand zunächst nicht endgültig fest.
„Was letztlich die Todesursache kann noch nicht gesagt werden. Das muss die Gerichtsmedizin klären“, sagte Sadowsky. Die Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen, da die Umstände auf ein Tötungsdelikt hindeuten würden.
Der Fund der Leiche hatte einen Großeinsatz ausgelöst. „Wir sind mit dem vollen Besteck im Einsatz“, hieß es im Lagezentrum der Hamburger Polizei. Die Spurensicherung nahm am Fundort die Arbeit auf, während die Bundespolizei die Gleisanlagen sicherte und die Feuerwehr die Szenerie ausleuchtete. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab. Der U-Bahn-Verkehr der Linie U1 wurde in dem Bereich der City Nord vorübergehend eingestellt.
dpa/gr


