Kriminalität

16 Morde in 24 Stunden durch Drogenkrieg

Innerhalb von nur 24 Stunden sind im mexikanischen Drogenkrieg erneut 16 Menschen ermordet worden. Unter den Opfern ist auch eine 30-jährige Hausfrau. Bereits mehr als 1100 Menschen sind in der Grenzstadt Ciudad Juárez im Jahre 2008 umgebracht worden. Und die 36.000 Sicherheitskräfte können bislang kaum Erfolge vermelden.

Im Drogenkrieg zwischen Rauschgiftkartellen sind im mexikanischen Bundesland Chihuahua binnen 24 Stunden 16 Menschen ermordet worden. Eine 30-jährige Hausfrau wurde in der Stadt Ciudad Juárez nahe der texanischen Grenze erschossen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Acht Männer starben bei Angriffen in derselben Stadt, sieben weitere Menschen wurden in anderen Teilen des Bundesstaates ermordet.

Die Grenzstadt Ciudad Juárez führt in der mexikanischen Statistik mit mehr als 1100 Morden seit Jahresanfang. Die Behörden machen einen Krieg zwischen rivalisierenden Drogenkartellen für die Gewalt verantwortlich. Im Rahmen des Anti-Drogen-Kampfes sind in Mexiko landesweit 36.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, bislang ohne großen Erfolg.

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