Die Serie von Bombenanschlägen in Griechenland reißt nicht ab.
Eine starke Explosion erschütterte das Zentrum der Hauptstadt Athen und richtete Schäden im Eingang der Büros der amerikanischen Bank J.P. Morgan an.
Kurz vor der Explosion hatte ein Unbekannter bei einer Zeitung angerufen und vor der Detonation gewarnt.
Die Bombe war nach ersten Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden vor dem Eingang der Bank im zweiten Stockwerk eines Gebäudes im vornehmen Stadtteil Kolonaki installiert. Verletzt wurde niemand. Im Zentrum Athens entstand ein riesiges Verkehrschaos, berichtet der griechische Rundfunk weiter.
Die Polizei vermutet, dass die linken Gruppen „Volksaktion“ oder „Revolutionärer Kampf“ und „Revolutionäre Sekte“ hinter diesen Anschlägen stecken könnten.
Diese und andere kleinere Organisationen hatten vor wenigen Monaten den Aufbau einer „Stadt-Guerilla“ angekündigt. Griechische Medien gingen davon aus, dass eine dieser Untergrundorganisationen sich damit erstmals zur Krise im Zusammenhang mit dem enormen griechischen Defizit „äußerte“.
Terroristen hatten in den vergangenen Monaten dutzende Bombenanschläge verübt und Polizisten angegriffen. Ein Beamter wurde getötet. Zudem wurden mehrere Bombenanschläge auf Polizeistationen, einen Polizeibus und Banken sowie staatliche Einrichtungen verübt.
Reuters/dpa/lk




