„In fünf Jahren wäre ich gern verheiratet und hätte gern eine Vaterfigur für meine Söhne“, sagte Spears, die am Dienstag (2. Dezember) ihren 27. Geburtstag feierte, dem US-Magazin „Glamour“. Sie wünsche sich einen „Versorger“ an ihrer Seite, der ausgeglichen sei. „Es ist hart, es allein zu schaffen“, fügte die zweifache Mutter hinzu, die das Sorgerecht für die zwei und drei Jahre alten Söhne bis auf weiteres an ihren ehemaligen Background-Tänzer Federline verloren hat.

Das zurückliegende Jahr sei für sie „die Hölle“ gewesen, betonte Spears. Die Sängerin war zweimal in die Psychiatrie eingewiesen worden und steht nach wie vor unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie. Auf ihre Depressionen angesprochen, fuhr dem Bericht zufolge Manager Larry Rudolph dazwischen: „Das geht über das hinaus, worüber wir sprechen möchten.“

Auch auf die Frage, ob sie meine, sie sei ihren Söhnen ein gutes Beispiel, antwortete Spears ausweichend. Die Kinder hörten eher auf sie als auf ihr Kindermädchen. Es sei wichtig, ihnen schon früh beizubringen, wie wichtig Respekt sei, sagte sie.


Spears nannte die Musik ihre „Therapie“. Für die Zukunft wünsche sie sich, dass sie sorgenfreier leben könne. „Ich mache mir die ganze Zeit Sorgen.“ Sie wolle lernen, wie sie im allgemeinen glücklicher werden können. „Ich muss lernen, die Dinge nicht zu ernst zu nehmen. Und aufhören, an meinen Nägeln zu kauen“, betonte sie.


Dass sie sich körperlich inzwischen wieder in Bestform zeigt, sei harte Arbeit gewesen. „Früher war ich verrückt nach dem Training. Aber ich kann mich jetzt nicht mehr richtig motivieren, weil ich mich so stark auf meine Musik konzentriere.“ Der Gedanke, jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen, sei ein Graus für sie. Sie trainiere zwei bis drei Mal die Woche. Inzwischen schätze sie ihren Körper auch wieder.

Spears hatte in der vergangenen Woche bei der Bambi-Verleihung in Offenburg ihr Europa-Comeback nach fünf Jahren gefeiert.

ddp/gr