Enthüllungen

Bruder erzählt aus Madonnas wildem Leben

Es gibt wilde Gerüchte um eine Trennung Madonnas von ihrem Ehemann Guy Ritchie. Nun gibt ihr Bruder neue Enthüllungen preis: Madonna sei geliftet, vergleiche ihre Affäre mit John F.Kennedy jr. mit der seines Vaters mit Marilyn Monroe. Außerdem habe sie ein Sadomaso-Foto von sich in ihrem Haus hängen.

„Sie ist immer noch ein katholisches Mädchen“, sagte Christopher Ciccone im Fernsehsender ABC anlässlich seiner Buchvorstellung „Life with My Sister Madonna“, das seit Montag im US-Handel erhältlich ist. Er habe deshalb große Zweifel an einer angeblichen Affäre seiner Schwester mit dem Baseball-Star Alex Rodriguez. „Mir scheint das absurd“, sagte Ciccone. "Ich kenne Alex aus Miami. Ich bezweifle, dass da eine Affäre läuft. Ich bin mir sicher, Madonna war nicht der Grund für die Trennung des Ehepaares Rodriguez.“

Christopher gab allerdings zu, dass Madonna und Guy Ritchie Eheprobleme hätten. Hilfe holten sie sich trotz des katholischen Hintergrundes bei Kabbalah, einer mystischen Tradition des Judentums. In seinem Buch enthüllte er, dass ein Kabbalah-Rabbi regelmäßig aus London anreise, um zwischen den beiden zu vermitteln. „Ich glaube, Kabbalah hält die beiden zusammen“, so Ciccone.


Trotz Berichten, in denen Madonna bereits einen Scheidungsanwalt angeheuert habe, behauptet Christopher, es sei unwahrscheinlich, dass die 49-Jährige eine Scheidung durchziehe. „Ich glaube, sie wird das tun, was am besten für ihre Familie und Kinder ist. Und sie wird alles tun, um ihre Ehe zu retten. Sie ist nicht eine von denen, die einfach weglaufen.“ Madonna hatte die Gerüchte um eine Affäre mit dem Baseballstar Rodriguez kürzlich selbst dementieren lassen.


Keine freundlichen Worte fand Ciccone hingegen für Madonnas Ehemann Guy Ritchie. Der homosexuelle Ciccone warf seinem Schwager in dem ABC-Interview Vorbehalte gegen Schwule vor. „Er hat ganz sicher ein Problem mit mir“, sagte Ciccone. „Wir beide können einfach nicht in derselben Hemisphäre existieren.“

Ciccone behauptet außerdem, Madonnas Ex-Mann Sean Penn wäre in Wirklichkeit “die Liebe ihres Lebens“ gewesen. Die Sängerin war von 1985 bis 1989 mit "Mystic River" Schauspieler Penn verheiratet. Angeblich wäre sie nie ganz über die Trennung hinweg gekommen. Ciccone und Sean Penn hätten sich wohl einmalig gut verstanden. „Er hat unsere Daumen aufgeritzt und zusammengedrückt und Sean sagte 'Cool, jetzt sind wir Blutsbrüder!'."

Madonna soll doch geliftet sein

Ciccone plauderte außerdem aus, dass Madonnas Gesicht geliftet sei. Sie habe sich freiwillig unters Messer gelegt, um ihre jugendliche Erscheinung zu bewahren. Auf die Frage, ob er Madonna immer noch als das Mädchen erkennen würde, mit dem er aufgewachsen war, antwortete er: „Nicht nach dem Gesichts-Lifting.“ Und in der ABC Fernsehshow Show “Good Morning America” fügte er hinzu: "Ich erkenne sie noch teilweise, aber ich denke letztendlich ist sie eine sehr einsame Person.“

In seinem Buch stehen viele weitere pikante Details aus Madonnas Privatleben. So soll sie vor der Geburt ihrer Kinder eine Liste mit möglichen Vater-Kandidaten angeleget haben. Darunter waren angeblich der ehemalige Basketballstar Dennis Rodman, Schauspieler John Enos und Fitnesstrainer Carlos Leon –, er ist der Vater von Madonnas Tochter Lourdes.

Über die Affäre mit John F. Kennedy jr. soll Madonna gesagt haben, so Ciccone, dass sie sich fühle, als ob sie die Geschichte von Marilyn Monroe und dem Präsidenten wiederhole. US-Präsident John F. Kennedy soll mit der Schauspielerin Monroe liiert gewesen sein.

Außerdem hänge in Madonnas Haus ein riesiges Foto von ihr, dass die Sängerin im Sadomaso-Outfit auf einem Bett umringt von toten Tieren zeige, so Ciccone. Es sei "das Gruseligste, was ich je gesehen habe".

Früher mal ein Herz und eine Seele

Trotz der Buchveröffentlichung und den Enthüllungen hofft Ciccone, dass sich das Verhältnis der beiden bald bessere. Denn angeblich sei es zwischen den Geschwistern früher sehr eng gewesen, "ein bisschen so wie in einer Ehe." Anfang der 90er-Jahre wohnten die beiden sogar unter einem Dach: "Ich war der letzte Mensch, mit dem sie vorm Schlafengehen gesprochen hat, der erste, den sie am Morgen sah", so Ciccone. Er habe ihr angeblich sogar nach Konzerten den Schweiß vom unbekleideten Körper getupft. "Es war schon ein bisschen - na ja - merkwürdig", so Ciccone.

Auf die Frage nach dem Grund für die Entfremdung sagte Ciccone: „Was mit unserer Beziehung passiert ist, hat vor allem mit Guy Ritchie zu tun.“ Doch auch die Dreharbeiten zu Madonnas Dokumentarfilm „Truth or Dare“ im Jahre 1991, der das Leben der Sängerin hinter den Kulissen beleuchten sollte, trug seinen Teil dazu bei. „Der Wendepunkt war, als ich sah wie sie sich im Film auf dem Grab unserer Mutter herumgewälzt hat. Ich habe es für mich behalten, aber ich dachte: 'Okay, hier wurde die Grenze überschritten!' Meine Mutter wurde zu einer Art Darstellerin in Madonnas Lebensgeschichte gemacht. Das hat mich verletzt und unser Verhältnis hat sich grundlegend geändert."

Dennoch wolle er gerne seine Familie besser kennenlernen. „Ich glaube, dass sie wieder mit mir sprechen wird, ich hoffe es. Aber wenn sie bei ihrem Mann bleibt und wir weiterhin keinen Kontakt haben, dann ist das auch okay für mich, solange sie glücklich damit ist.“ Er sei der Meinung, dass sich sowohl Guy Ritchie’s als auch Madonnas Einstellung ihm gegenüber zuerst ändern müsse. Wenn dies geschähe, würde er gerne seine Nichte und seinen Neffen sowie den Adoptivsohn des Paares treffen.

Madonna hat eine 11-jährige Tochter, Lourdes, aus einer früheren Beziehung. Sie und ihr Mann haben zusammen den sieben Jahre alten Sohn Rocco sowie einen zweijährigen Adoptivsohn namens David.