Der Airbus sei ohne Komplikationen gelandet, es habe keine Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag der dpa. Er bestätigte damit einen Bericht der „Berliner Zeitung“. In der Cockpitscheibe sei ein Riss gewesen, deshalb habe sich der Pilot zur Umkehr entschlossen. Von einer Notlandung könne man nicht sprechen, sagte auch der Sprecher der Berliner Flughäfen, Ralf Kunkel. Beispielsweise sei keine Feuerwehr ausgerückt. Das Flugzeug sei normal gelandet.
Nach dem Zeitungsbericht haben sich an Bord dramatische Szenen abgespielt. Die Maschine habe nach dem Start nicht richtig an Höhe gewonnen, sagte eine Passagierin der Zeitung. „Plötzlich rief der Kapitän panisch seine Crewmitglieder über Lautsprecher ins Cockpit“, wird sie zitiert. Viele Passagiere hätten dies nicht mitbekommen, da das Englisch des Piloten einen starken arabischen Akzent gehabt habe. Die Passagiere der ersten Reihen hätten ihre Decken abgeben müssen, weil die Piloten froren.
Nach Angaben der Bundespolizei soll die Maschine in Berlin repariert werden und vermutlich am Montag wieder starten. Die Passagiere seien in Hotels untergebracht worden. Die Maschine war um 14.45 in Schönefeld gestartet und um 16.50 Uhr wieder gelandet, sagte der Sprecher der Bundespolizei.
dpa/cl



