Einer der fünf Männer wurde dabei schwer verletzt, einer leicht, zwei kamen unversehrt davon. Bei einem weiteren Lawinenunglück in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen wurden zwei Männer unter den Schneemassen begraben. Einer von ihnen erlitt dabei leichte Verletzungen.

Die fünf Wintersportler am Wallberg – drei Snowboarder und zwei Skifahrer – waren nahe Rottach-Egern abseits der gesicherten Pisten unterwegs. Ob sie die Lawine dabei losgetreten haben oder sich diese von selbst löste, war laut Polizei unklar. Einem der Männer sei es gelungen, sich selbst zu befreien. Da er an der Unglücksstelle kein Handynetz hatte, fuhr er mit seinem Snowboard Richtung Tal und alarmierte von dort aus die Rettungskräfte.

Zwar konnten alle Verunglückten schnell geborgen werden oder sie hatten sich bereits selbst befreit. Für den 27-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät. Bei heftigem Schneefall wurde der Schwerverletzte mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Weil weitere Hubschraubereinsätze wegen der Wetterbedingungen nicht möglich waren, fuhren der Leichtverletzte und die beiden unversehrten Männer in Begleitung von Rettungskräften der Bergwacht mit dem Snowboard selbst nach unten.

Kurz zuvor war auch im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen eine Lawine abgegangen, die zwei Skisportler erfasste. Die Männer konnten sich selbst befreien und ins Tal zurückfahren. Einer von ihnen wurde am Rücken leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei herrschte in den Bergen die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Es wurde dringend geraten, sich nicht außerhalb der gesicherten Pisten zu bewegen.