Ferienbeginn

Flugzeug muss nach Bombendrohung umkehren

| Lesedauer: 2 Minuten

Für einige Flugpassagiere begann der Start in den Weihnachtsurlaub mit einem Schrecken. In Köln ist eine Boeing zu steil abgehoben und hat deswegen unbeabsichtigt den Boden berührt. Wegen einer Bombendrohung musste in Athen eine Passagiermaschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot wieder umkehren.

Schrecksekunde für rund 200 Flugzeugpassagiere am Flughafen Köln/Bonn: Ihre Urlaubsmaschine auf dem Weg ins türkische Antalya schleifte während des Starts mit dem Heck über die Piste, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Der Pilot musste nach zehn Minuten zum Flughafen umkehren. Ein Teil des Hecks hatte sich bei dem Vorfall gelöst.

Die Boeing sei zu steil abgehoben und habe daher unbeabsichtigt den Boden berührt, erklärte der Sprecher. Die genauen Umstände würden noch untersucht. Eine Notlandung sei die Umkehr der Boeing aber nicht gewesen, „das war reine Vorsichtsmaßnahme“, betonte der Sprecher. Die Passagiere blieben unversehrt.

Nach fünfstündiger Reparatur machte sich der Urlaubsflieger gegen 01.00 Uhr nachts erneut auf den Weg in die Türkei. Zeitungsberichten zufolge stiegen jedoch nicht alle Urlauber wieder mit ein. Rund zehn Passagiere fuhren nach Angaben des „Express“ lieber wieder nach Hause. Beim erneuten Start sei jedoch alles gut gegangen, sagte der Flughafensprecher.

Aeroflot-Maschine muss nach Bombendrohung umkehren

Nach einer Bombendrohung hat eine Passagiermaschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot auf dem Weg von Athen nach Russland kehrtgemacht und ist zum Abflughafen zurückgekehrt. Das Flugzeug landete am frühen Nachmittag sicher wieder in der griechischen Hauptstadt, wie ein Flughafensprecher sagte. Alle 49 Passagiere konnten die Maschine unversehrt verlassen.

Das Flugzeug hatte sich gerade über der Ägäis befunden, als es vom Tower die Anweisung zur Umkehr erhielt. Ein Unbekannter hatte zuvor in einem Telefonanruf behauptet, an Bord befinde sich eine Bombe. Nach Regierungsangaben hatten vorsorglich zwei F 16-Kampfbomber den russischen Airbus bis zur Landung begleitet. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde nichts Verdächtiges gefunden. In Griechenland sind falsche Bombendrohungen gegen Fähren, Flugzeuge oder Gebäude keine Seltenheit.

( AFP/APdpa/jk )

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos