In der Ziehung der auf Kugeln aufgebrachten Lottozahlen aus einer Lostrommel werden zunächst die sechs Gewinnzahlen ermittelt. Aus den restlichen 43 Zahlen wird die Zusatzzahl gezogen, die aber nur Bedeutung erlangt, falls ein Lottospieler drei, vier oder fünf Richtige hat.

Die Superzahl wird gesondert aus den Zahlen 0 bis 9 ermittelt. Sie entspricht der letzten Ziffer der auf der Spielquittung separat aufgeführten Nummer der Glücksspiele Spiel 77 beziehungsweise Super 6.
Der Gewinnbetrag eines Spielteilnehmers wird nach dem sogenannten Totalisatorprinzip errechnet. Danach wird die Hälfte der getätigten Spieleinsätze als Gewinn an die Spielteilnehmer ausgeschüttet. Dieser Gewinn wird auf die insgesamt acht Gewinnklassen verteilt, wobei die niedrigste (mit drei Richtigen) 44 Prozent der Gewinnsumme und die höchste (sechs Richtige und Superzahl) zehn Prozent erhält.
Innerhalb der Gewinnklassen wird die jeweilige Gewinnsumme gleichmäßig auf die Anzahl der richtigen Tipper verteilt. Werden in einer Gewinnklasse keine Gewinne ermittelt, wird die Gewinnsumme der gleichen Gewinnklasse der nächstfolgenden Ziehung zugeschlagen.

Auf diese Weise ist auch der derzeitige Rekord-Jackpot angewachsen, der in insgesamt zwölf Ziehungen seit dem letzten Jackpot-Gewinn am 24. Oktober angeschwollen ist. Sollte auch bis zur 15. Ziehung am 12. Dezember kein Tipper sechs Richtige und Superzahl angekreuzt haben, wird der Riesentopf dann der Gewinnklasse II dieser Ziehung zugeschlagen. Dann wäre ein hoher Millionengewinn allein schon mit sechs Richtigen möglich.

ap/gr