Das Opfer und der mutmaßliche Täter hätten sich seit einem Jahr gekannt und das Mädchen sei freiwillig mit dem 39-Jährigen nach Österreich gefahren, schreibt die österreichische Nachrichtenagentur APA. Er habe in Tirol seine Schwester besuchen wollen. Die Mutter hatte jedoch die 14-Jährige am vergangenen Donnerstag im Raum Köln als vermisst gemeldet.
Auf die Spur waren die Behörden dem mutmaßlichen Täter gekommen, als die Polizei nach einem Hinweis der deutschen Kollegen ein Wohnhaus im Bezirk Innsbruck-Land kontrollierte, wo sich die beiden aufhalten sollten.
In einem in Deutschland als gestohlen gemeldeten Auto vor dem Wohnhaus fand die Polizei pornografische DVDs und Videos mit dem zum Tatzeitpunkt noch 13-jährigen Mädchen.
Der mutmaßliche Täter gestand, den Reisepass der Tochter eines Bekannten ausgeliehen zu haben, um seiner Begleiterin eine falsche Identität verschaffen zu können. Der Mann wurde in die Justizanstalt in Innsbruck gebracht, die 14-Jährige fuhr am Freitag zu ihrer Mutter nach Deutschland zurück.
AP/dpa/KS



