Sol, Vicky, Karina, Valeria, Lala und Flor haben denselben Traum: Sie wollen in die Karibik fliegen. 15 Tage Kuba, das ist ihr Lebensziel. Die Realität sieht anders aus. Ihr Alltag ist grau. In Buenos Aires stehen sie am Rand des neoliberalen Systems und haben kein Geld. Vor einem Salsa-Wettbewerb sonnen sie sich alle auf einer Dachterrasse. So ausgiebig, dass Hitze, Alkohol, Dehydrierung und die Erschöpfung alsbald zu einem Sonnenstich führen – und ihr Traum zur Besessenheit wird. Gustavo Taretto feierte sein Filmdebüt „Medianeras“ 2011 im Panorama der Berlinale. In „Soladas – Sonnenstiche“ bleibt der argentinische Regisseur ganz nah an seinen Protagonistinnen. Sein neuer Film ist eine Betrachtung von Naivität, Unschuld, Freundschaft,
Träumen und dem verzwei-
feltem Wunsch, diese wahr
zu machen.
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