Real Madrid oder Manchester City in der Alten Försterei – diesen Traum wird sich Union Berlin in seiner Premieren-Saison in der Champions League nicht erfüllen. Der Fußball-Bundesligist aus Berlin wird seine Heimspiele in der Königsklasse im Olympiastadion austragen.
- Union Berlin hat sich erstmals für die Champions League qualifiziert
- Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer hat zum dritten Mal in Folge ein Europacup-Ticket gelöst.
- In der Conference League (2021/22) schied Union Berlin nach der Gruppenphase aus, in der Europa League (2022/23) im Achtelfinale
„Ich verstehe die Enttäuschung derer, die sich Champions-League-Spiele im Stadion An der Alten Försterei gewünscht und dafür sogar auf ein eigenes Ticket verzichtet hätten. Im Kern haben wir mit unserer Entscheidung die Möglichkeit, allen Unionern Karten für diese Spiele anbieten zu können, über die Möglichkeit gestellt, diese Spiele vor einer eher kleinen Gruppe von Unionern an der Alten Försterei auszutragen“, informierte Klubchef Dirk Zingler die Vereinsmitglieder per Mail.
Union Berlin musste schon einmal ins Olympiastadion ausweichen
Nachdem die Uefa das Stehplatz-Programm verlängert hatte, wären Champions-League-Spiele in Köpenick zumindest mit Blick auf die zahlreichen Stehplätze (18.395 von 22.012 Plätzen) in der Alten Försterei möglich gewesen. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Unions Stadion die Anforderungen der Uefa nicht erfüllt, wenn es um Arbeitsplätze für Medienschaffende oder den Vip-Bereich geht.
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„Champions League für alle Unioner – von dieser Idee haben wir uns leiten lassen, und wir werden darauf achten, dass sich möglichst viele Menschen diese Spiele auch leisten können“, versprach Zingler. Die fünf Heimspiele in der Europa League hat Union in der vergangenen Saison in der Alten Försterei gespielt. Die vier Heimspiele der Conference League in der Spielzeit davor mussten im Olympiastadion stattfinden, weil die Uefa seinerzeit noch keine Stehplätze erlaubt hatte.
Union Berlin kann sich auf Mehreinnahme freuen
Netter Nebeneffekt: Union kann sich auf eine Mehreinnahme von mehreren Millionen Euro freuen, das Olympiastadion bietet 74.475 Zuschauern Platz. Die Spiele der A-Junioren sollen jedoch in der Alten Försterei stattfinden, wie Union-Präsident Zingler wissen ließ.
Durch den vierten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison hat sich Union Berlin erstmals für die Champions League qualifiziert. Die Auslosung für die Gruppen findet am 31. August in Monaco statt. Erster Spieltag ist der 19./20. September.



