Union Berlin

Unions Gentner: „Die Chance auf Europa sollte man nutzen“

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Michael Färber
Christian Gentner (l.), Mittelfeldspieler von Union Berlin, bestritt bereits 51 Europapokalspiele.

Christian Gentner (l.), Mittelfeldspieler von Union Berlin, bestritt bereits 51 Europapokalspiele.

Foto: M. Koch / pool via Straubmeier / nordphoto GmbH / pa

Bei Union hat keiner mehr internationale Erfahrung als Christian Gentner. Deshalb empfiehlt der Routinier die Qualifikation für Europa.

Berlin. Wirklich Gedanken, was Union Berlin am Ende seiner zweiten Saison in der Fußball-Bundesliga tatsächlich erreichen kann, hat sich Christian Gentner nicht gemacht. Gleichwohl gibt der mit 424 Erstliga-Einsätzen erfahrenste Profi im Kader von Trainer Urs Fischer sich und seinen Teamkollegen für die letzten sechs Saisonspiele und die Aussicht auf den Sprung in den Europapokal mit auf den Weg: „Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sie auch nutzen.“

Der Mittelfeldspieler weiß, wovon er redet. Schließlich spielte er mit dem VfB Stuttgart ebenso wie mit dem VfL Wolfsburg insgesamt 51 Mal international (elf Tore), davon sogar sechs Partien in der Champions League.

„Ich habe das total genossen, im Europapokal zu spielen“, erzählt Gentner, „die Reisen, die unterschiedlichen Kulturen und Stadien, das habe ich sehr gern gemacht. Und in der Europa League bist du auch oft in unbekannteren Städten gewesen, was auch total spannend ist. Das waren oft interessante Spiele.“

Für Union Berlin könnte Rang sieben reichen

Spiele, auf die sich auch die Köpenicker freuen können, wenn sie zumindest den siebten Platz in der Liga halten. Sollte der DFB-Pokalsieger bereits über die Bundesliga ein Europacup-Ticket gelöst haben, würde Rang sieben für die neue Europa Conference League ausreichen.

Gleichwohl weiß Gentner auch um die Aufgabe, die auf Union im Saisonendspurt wartet. „Es ist gar nicht notwendig, das Augenmerk weiter nach oben zu richten. Wir wissen schon, was noch an Gegnern auf uns wartet, das ist nicht nur das obere Drittel, sondern die absolute Top-Spitze. Deshalb wissen wir schon, in welcher Ausgangslage wir sind“, erklärt der 35-Jährige.

Nach dem 1:1 am vergangenen Spieltag beim deutschen Rekordmeister Bayern München können die Köpenicker jedoch durchaus mit Selbstvertrauen in die englische Woche gehen, die mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Stuttgart am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) in der Alten Försterei beginnt. Danach folgen das Gastspiel bei Borussia Dortmund (Mittwoch, 21. April, 20.30 Uhr) sowie das Heimspiel gegen Werder Bremen (Sonnabend, 24. April, 15.30 Uhr).

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