Union Berlin

Union in Europa? Fischer: "Träume sind zum Verwirklichen da"

Union-Trainer Urs Fischer sieht trotz des gelungenen Starts ins Jahr aber keinen Grund, die Zielsetzung Klassenerhalt zu ändern.

Beliebt: Trainer Urs Fischer von Union Berlin.

Beliebt: Trainer Urs Fischer von Union Berlin.

Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin. Sechster Saisonsieg, 24 Punkte, Rang fünf nach dem 14. Spieltag – Union Berlin setzt sich auf den Europacup-Plätzen in der Fußball-Bundesliga fest. Das 2:0 in Bremen hat die Köpenicker wieder einen Schritt näher an das internationale Geschäft gebracht – 20 Jahre nach dem ersten Auftritt auf der internationalen Bühne.

„Träume sind da, um sie auch zu verwirklichen. Das ist nichts Schlechtes“, sagte Unions Trainer Urs Fischer dann auch am Tag nach dem Spiel. Einen Grund, die Zielsetzung Klassenerhalt zu verändern, sieht der Coach dennoch nicht. Gleichwohl bezeichnete er 14 Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16 als „ordentliches Polster. Das soll uns eine gewisse Zuversicht geben, aber nicht bequem werden lassen. Und im Moment sind wir mit Union nicht in der Situation, um darüber zu sprechen.“

Union Berlin denkt weiter von Spiel zu Spiel

Die Spieler äußerten sich nach dem gelungenen Start ins Jahr 2021 ähnlich. „Für uns ist wichtig, weiter von Spiel zu Spiel zu denken“, sagte Taiwo Awoniyi, Torschütze zum 2:0. Robert Andrich erklärte: „Wir freuen uns, dass wir im oberen Tabellendrittel sind. Aber wir wissen, was das Ziel ist und mit jedem Sieg kommen wir dem ein bisschen näher.“

Und Kapitän Christopher Trimmel forderte: „Wir machen so lange so weiter, bis auch rechnerisch der Klassenerhalt geschafft ist, das ist das große Ziel. Und danach können wir über andere Dinge reden.“ Sätze, in denen der Trainer nicht nur Floskeln sieht, wie Fischer am Sonntag bestätigte: „Ich habe ihnen gesagt, dass ich es ihnen abnehmen, dass sie nicht nur irgendetwas erzählen, was die Leute hören wollten.“

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