Nations League

Unions Ryerson für Norwegens Not-Elf nominiert

Unions Julian Ryerson wurde vom norwegischen Verband nachnominiert, nachdem der komplette A-Kader in Quarantäne geschickt wurde.

Julian Ryerson, Rechtsverteidiger bei Union Berlin, steht vor seinem Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft.

Julian Ryerson, Rechtsverteidiger bei Union Berlin, steht vor seinem Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft.

Foto: Markus Ulmer / pa / Pressebildagentur ULMER

Berlin. Die Auswirkungen der Pandemie mit dem Coronavirus bekommt auch der Profifußball immer mehr zu spüren – und damit auch Union Berlin. So muss Trainer Urs Fischer in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel am Sonntag (18 Uhr, Sky) beim 1. FC Köln auf beide Rechtsverteidiger verzichten.

Christopher Trimmel weilte zum Abschluss der Nations League ohnehin schon bei der österreichischen Nationalmannschaft. Nun wurde sein Vertreter auf Unions rechter Abwehrseite vom norwegischen Verband nachnominiert: Julian Ryerson. Damit dürfte es am Mittwoch in Wien im direkten Duell um den Aufstieg in Liga A des Wettbewerbs auch zum Duell der beiden Union-Profis kommen.

Ryerson steht vor seinem Debüt für Norwegen

Ryerson ist Teil der Not-Elf, die die Norweger ins Rennen schicken wollen, nachdem das Freundschaftsspiel der Skandinavier wegen eines Corona-Falls bei Gegner Israel abgesagt wurde und auch die Nations-League-Partie gegen Rumänien wegen eines positiven Corona-Tests bei den Norwegern nicht stattfinden konnte.

Die norwegischen Behörden hatten daraufhin den kompletten Kader – darunter der Dortmunder Erling Haaland und Torwart Rune Jarstein von Hertha BSC – zunächst in Quarantäne und dann in häusliche Isolation geschickt. Somit steht Unions Ryerson vor seinem Länderspiel-Debüt.

„Es waren schwierige Erwägungen, aber wir sind jetzt froh, dass das Spiel stattfinden kann“, sagte Pal Bjerketvedt, Generalsekretär des norwegischen Fußballverbandes. Norwegen kann seine Gruppe in der Liga B noch gewinnen, obwohl das coronabedingt abgesagte Spiel in Rumänien wohl am grünen Tisch verloren gehen wird.

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