Union Berlin

Union Berlin setzt in der Innenverteidigung auf Erfahrung

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Inga Böddeling
Innenverteidiger Robin Knoche wechselt zu Union Berlin.

Innenverteidiger Robin Knoche wechselt zu Union Berlin.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Union Berlin verpflichtet Robin Knoche vom VfL Wolfsburg schließt damit die nächste Lücke in der Kaderplanung.

Berlin. Neue Gesichter sind bei Union Berlin gerade an der Tagesordnung. Während Andreas Luthe, jüngst verpflichteter Torhüter beim Fußball-Bundesligisten, am Dienstag ebenso zum ersten Mal auf dem Trainingsplatz stand wie der japanische Zugang Keita Endo, arbeiteten Unions Verantwortliche im Hintergrund schon am nächsten Neu-Unioner: Robin Knoche.

Der 28 Jahre alte Innenverteidiger wechselt vom VfL Wolfsburg nach Köpenick, wie der Verein am Dienstagmittag bekannt gab. Knoches Vertrag beim niedersächsischen Liga-Konkurrenten war nach 183 Bundesligaspielen und über 15 Jahren im Verein am Ende der vergangenen Saison ausgelaufen. „Mit Robin Knoche haben wir einen Innenverteidiger verpflichten können, der über eine enorme Erfahrung in der Bundesliga und sogar darüber hinaus verfügt“, erklärte Unions Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert.

Knoche hatte nicht nur 2015 mit den „Wölfen“ den DFB-Pokal gewonnen, der Abwehrspieler kann auch 19 Einsätze in der Europa League und zwei Spiele in der Champions League vorweisen. „Mit seinem guten Stellungsspiel, seiner Kopfballstärke und seiner Persönlichkeit soll Robin unsere Defensive verstärken und uns variabler machen“, sagte Ruhnert.

Union Berlins Trainer Fischer hat in der Innenverteidigung viel Auswahl

Die Entscheidung, sein Glück fortan in Berlin zu suchen, war nicht einfach für den gebürtigen Braunschweiger, der sich 2005 der Nachwuchsakademie der Wolfsburger anschloss und im September 2011 sein Bundesliga-Debüt feierte. „Wenn man 15 Jahre für einen Verein gespielt hat, fällt ein Wechsel wahrscheinlich keinem Spieler leicht. Trotzdem freue ich mich, jetzt für den 1. FC Union aufzulaufen“, wird Knoche in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Der Verein hat sich toll entwickelt und viele Fußballfans im letzten Jahr überrascht und begeistert.“

Der 1,90 Meter große Defensiv-Spezialist ist damit der fünfte ernstzunehmende Kandidat im Kampf um zwei Plätze in Unions Innenverteidigung. Neben dem frisch ausgeliehenen Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) stehen noch Marvin Friedrich, in der vergangenen Saison Stammspieler, Neven Subotic und Florian Hübner bereit. Trainer Urs Fischer hat in der Abwehrzentrale also die Qual der Wahl.

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