Bundesliga

Für Union-Trainer Fischer ist der BVB mehr als nur Haaland

Union Berlins Trainer Fischer warnt vor dem Duell mit Borussia Dortmund am Sonnabend vor der Qualität des Starensembles.

Union Berlins Trainer Urs Fischer (l.) trifft am Sonnabend auf seinen Landsmann Lucien Favre.

Union Berlins Trainer Urs Fischer (l.) trifft am Sonnabend auf seinen Landsmann Lucien Favre.

Foto: firo Sportphoto/Christopher Neundorf / picture alliance / augenklick/firo Sportphoto

Berlin. Urs Fischer hat wie immer das große Ganze im Blick. Nur weil Borussia Dortmunds neuer Wunderstürmer Erling Haaland gerade die Fußball-Bundesliga verzückt, heißt das für den Trainer von Union Berlin noch lange nicht, dass sich seine Mannschaft vor dem Duell beim BVB am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) nur auf den Norweger konzentriert.

„Wenn es nur er wäre. Da hat es schon noch den einen oder anderen, den es zu stoppen gilt“, sagte Fischer auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag angesichts des Starensembles, auf das der Aufsteiger trifft. „Am Schluss kannst du Dortmund nur als Team verteidigen. Sich auf einen einzelnen zu fokussieren, bringt nichts. Wir müssen den BVB als Gesamtes betrachten.“

Union Berlins Kroos fällt mit muskulären Problemen aus

Die Köpenicker treffen zudem nicht nur auf einen Titelkandidaten, auch die Atmosphäre im ausverkauften Signal-Iduna-Park mit über 80.000 Zuschauern kann ein Faktor sein. „Das ist einmalig. Aber für genau solche Spiele arbeitest du die ganze Zeit“, sagte Fischer, der auch auf die Unterstützung der 6500 mitreisenden Union-Fans setzt.

Neben den Langzeitverletzten wird Felix Kroos der Mannschaft beim Auswärtsspiel in Dortmund fehlen. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler hat muskuläre Probleme. „Es ist nicht allzu schlimm, er wird aber für Dortmund nicht zur Verfügung stehen“, sagte Fischer. Erfreulich für den Schweizer: Suleiman Abdullahi und Grischa Prömel konnten in dieser Woche ins Teamtraining einsteigen und komplette Einheiten bestreiten.

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