München – wer in Sachen Fußball unterwegs ist, kommt nicht an dem Machtzentrum aller in diesem Lande kickenden Kohorten vorbei. Jener ewigen Stadt, wo Bier und Spiele das Volk bei Laune halten, in seinem 75.000 Zuschauer fassenden Kolosseum oder in einer der unzähligen Tavernen. Wo die Cäsaren Uli und Karl-Heinz das Wohl bestimmen und Zenturio Niko für seine Legionäre Schlachtpläne zu entwickeln versucht. Alle Wege führen nach München, irgendwann.

Es sind die historischen Aufzeichnungen eines gewissen Uderzo, die uns lehren, dass jedes Imperium auch seinen Widerpart braucht. Ein gallisches Dorf, zum Beispiel aus Köpenick, das nicht aufhört, dem schier übermächtigen Gegner Widerstand zu leisten. Und wenn es nur für 90 Minuten ist.