Zweite Liga

Für Union geht es gegen Ingolstadt um mehr als drei Punkte

Union kann gegen den FC Ingolstadt einen großen Schritt in Richtung Bundesliga machen. Denn ein Sieg ist mehr wert als nur drei Punkte.

Union-Trainer Urs Fischer will gegen Ingolstadt die nächsten drei Punkte einfahren

Union-Trainer Urs Fischer will gegen Ingolstadt die nächsten drei Punkte einfahren

Foto: Cathrin Mueller / Bongarts/Getty Images

Berlin. Da hilft dem 1. FC Union kein Antrag an die Deutsche Fußball Liga (DFL), keine Spendenaktion und auch keine Sammlung von Unterschriften: Auch für einen Sieg gegen den FC Ingolstadt gibt es am Freitagabend (18.30 Uhr, Alte Försterei) für den Berliner Fußball-Zweitligisten nur drei Punkte.

Die Frage, die man sich stellen kann, ist folgende: Welchen Wert besitzt ein Sieg für die Köpenicker? Urs Fischer, Unions Trainer, stellt jetzt, da das letzte Saisondrittel längst begonnen hat und nur noch zehn Spiele zu absolvieren sind, die Wichtigkeit wie folgt heraus. „Jeder Punkt, den du dazu holst, kann Gold wert sein. Andere Spiele können wir nicht beeinflussen“, sagte der Schweizer.

Doch was ist mit Spielen, die Unions Tabellenstand beeinflussen werden? So wie am Sonntag, wenn sich am Millerntor der FC St. Pauli und der Hamburger SV im Derby gegenüberstehen.

St. Pauli und der HSV helfen Union

St. Pauli geht als Vierter, einen Platz und einen Punkt hinter Union, in den 25. Spieltag, der HSV einen Platz und drei Punkte vor den Berlinern. Und eine der beiden Mannschaften wird ganz sicher Punkte lassen.

Gewinnt Union also gegen den FC Ingolstadt und seinen Ex-Trainer Jens Keller, rückt man entweder an den HSV heran (im besten Fall zieht man sogar vorbei), oder Union kann den Abstand zu St. Pauli auf mindestens drei Punkte vergrößern.

„Wir haben natürlich den Anspruch, drei Punkte zu holen, aber es bringt gar nichts, auf die Konkurrenz zu schauen, wenn wir unsere Leistung nicht bringen“, warnte Fischer.

Noch sind Union-Tickets verfügbar

Weil sich aus Ingolstadt bislang lediglich 246 Fans angemeldet haben (gerechnet wird mit 300), wird der Gästeblock wie schon öfter geteilt. Soll heißen: Mehr Union-Fans als sonst haben die Chance, mit ihrer Mannschaft in der Alten Försterei mitzufiebern. Erwartet werden über 21.000 Zuschauer.

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